Kilobyte: Das Ubuntu Handbuch mit Anleitungen

YouTube Nutzer blockieren - drei wichtige Schritte

Sie pu­bli­zie­ren auf der so­zia­len On­line­platt­form You­Tube re­gel­mä­ßig Vi­de­os und sind ste­tig ne­ga­ti­ven Kom­men­ta­ren aus­ge­setzt? Da­bei wer­den Sie nicht nur hin und wie­der von an­de­ren Be­nut­zern per­sön­lich be­lei­digt, son­dern sind so­gar ein Op­fer von Mi­kro­ag­gres­si­on, sys­te­ma­ti­schem Cy­ber­mob­bing oder Stal­king? Dann ist es höchs­te Zeit bös­wil­li­ge You­Tube Nut­zer zu blo­ckie­ren. Auf­grund des­sen, dass Hass­re­de und Miss­gunst in al­len so­zia­len Netz­wer­ken seit dem Jah­re 2015 stark zu­ge­nom­men ha­ben, gibt You­Tube sei­nen Vi­deo­künst­lern zwi­schen­zeit­lich so­gar ziem­lich mäch­ti­ge Werk­zeu­ge an die Hand, da­mit die­se sich ihre see­li­sche Un­ver­sehrt­heit be­wah­ren kön­nen.

Seit ei­ni­gen Ta­gen ver­sucht ein „Ha­ter” uns zu är­gern. [...]. Es ist trau­rig, dass es im­mer wie­der Men­schen gibt, die Freu­de dar­an ha­ben an­de­re Men­schen zu ver­let­zen oder gar zu scha­den.

Du­vier, An­gé­li­que: EIS. youtube.com (08/2016).

In der fol­gen­den An­lei­tung sage ich Ih­nen des­halb nicht nur, wie Sie You­Tube Nut­zer dau­er­haft blo­ckie­ren kön­nen, son­dern auch wie Sie Ih­ren Ka­nal vor Psy­cho­pa­ten, Is­la­mis­ten, Ra­di­ka­lis­ten und Nei­dern schüt­zen.

Firewall für YouTube einrichten

Bild von YouTube Nutzer sperrenGe­nau­so wie eine Fire­wall in Ih­rem In­ter­net­rou­ter Stö­rer fern­hält, kön­nen Sie auf You­Tube ne­ga­ti­ve Kom­men­ta­re ab­weh­ren. Das Gan­ze nennt sich auf der Vi­deo­platt­form je­doch nicht Fire­wall, son­dern „Schwar­ze Lis­te” und die­se soll­te bei Ih­nen prall ge­füllt sein. Denn je­des Wort, wel­ches in die­ser Lis­te steht, kann in ei­nem Kom­men­tar un­ter Ih­rem Vi­deo nicht ver­öf­fent­licht wer­den.

Sie fin­den die „Schwar­ze Lis­te” nach dem Ein­log­gen in Ih­rem „Crea­tor Stu­dio”. Na­vi­gie­ren Sie über den Me­nü­punkt „Com­mu­ni­ty” in „Com­mu­ni­ty Ein­stel­lun­gen” um Ihre You­Tube Fire­wall zu kon­fi­gu­rie­ren.

Screenshot von YouTube Firewall

Stel­len Sie sich nun vor, Sie hät­ten die End­stu­fe des Touret­te­syn­droms und tra­gen Sie alle Kraft­aus­drü­cke in die „Schwar­ze Lis­te” ein, die Ih­nen ein­fal­len. Be­ach­ten Sie da­bei fol­gen­des Ein­ga­be­for­mat:

Fle­gel, Lüm­mel, Tau­ge­nichts, Al­la­hu Ak­bar [...].

Fü­gen Sie zu­dem Be­grif­fe hin­zu, die kei­ne Be­lei­di­gung dar­stel­len, Sie je­doch in ir­gend­ei­ner Wei­se ver­let­zen könn­ten.

  • Wenn Sie also bei­spiels­wei­se den­ken, dass Sie zu gro­ße Oh­ren ha­ben und nicht möch­ten, dass je­mand dies in ei­nem Kom­men­tar un­ter Ih­rem Vi­deo schreibt, dann müss­ten Sie zu­dem den Be­griff „Oh­ren” in Ihre „Schwar­ze Lis­te” ein­tra­gen.

Hin­weis: You­Tube ist eine in­ter­na­tio­na­le Platt­form mit mehr als ei­ner Mil­li­ar­de re­gis­trier­ter Be­nut­zer. Es ist des­halb zu emp­feh­len, die Lis­te auch mit rus­si­schen, tür­ki­schen, ara­bi­schen, spa­ni­schen und eng­li­schen Kraft­aus­drü­cken zu fül­len. Neh­men Sie hier­für die Diens­te des kos­ten­lo­sen Über­set­zers von Goog­le in An­spruch.

Böse YouTuber sperren - so geht’s

So­bald Sie die Lis­te ge­spei­chert ha­ben, ist Ihr Ka­nal ge­schützt. Soll­te nun ein bö­ser You­Tuber ei­nen Hass­kom­men­tar un­ter Ih­rem Vi­deo schrei­ben pas­siert Fol­gen­des:

Screenshot von Hasskommentar auf YouTube mit anstößigen Wörtern

Für den An­grei­fer sieht es so aus, als wäre sein Kom­men­tar ver­öf­fent­licht wor­den. In Wahr­heit ist die Ti­ra­de für kei­nen an­de­ren Nut­zer sicht­bar.

  • Der Kom­men­tar bleibt un­ver­öf­fent­licht und war­tet auf wei­te­re Mo­de­ra­ti­on. Er be­fin­det sich im Menü „Com­mu­ni­ty” un­ter dem Punkt „Kom­men­ta­re” im Ord­ner „Über­prü­fung aus­ste­hend” oder „Wahr­schein­lich Spam”.

Screenshot von YouTube Kommentaren, die sich im Ordner "Wahrscheinlich Spam" befinden

Na­vi­gie­ren Sie nun in ei­nen der bei­den Ord­ner, denn der Übel­tä­ter muss von Ih­nen noch ma­nu­ell ge­blockt wer­den. Die­ses Vor­ge­hen ist je­doch et­was auf­wen­dig.

„Hater” sollten blockiert und gemeldet werden

Kli­cken Sie den blau hin­ter­leg­ten Na­men des Stö­rers mit der rech­ten Maus­tas­te an und wäh­len Sie den Punkt „Link im neu­en Tab öff­nen” aus.

  • Sie be­fin­den sich dar­auf­hin auf dem Pro­fil des Bö­se­wichts und se­hen rechts oben eine Fah­ne. Kli­cken Sie die­se an und be­stä­ti­gen Sie die Ein­ga­be mit „Nut­zer sper­ren”.

Screenshot vom Sperren eines YouTube Nutzers

Hin­weis: Sie fin­den die Fah­ne nicht? Dann kli­cken Sie auf das Menü „Ka­nal­in­fo”.

Schlie­ßen Sie nun den Tab Ih­res Web­brow­sers mit dem Stö­rer­pro­fil und ge­hen Sie zu­rück zu den Ord­nern, in de­nen der ne­ga­ti­ve Kom­men­tar noch auf­be­wahrt wird.

  • Ne­ben dem Hass­kom­men­tar be­fin­det sich eben­falls eine Fah­ne, kli­cken Sie die­se an und wäh­len Sie „Spam oder Miss­brauch mel­den” aus. Da­mit wird der un­ge­lieb­te Kom­men­tar ge­mel­det und ge­löscht.

Screenshot von Spam oder Missbrauch auf YouTube melden

Mit die­sen Ak­tio­nen ha­ben Sie sich eine Si­cher­heits­zo­ne ein­ge­rich­tet, denn:

  1. Der Nut­zer kann kei­ne für die All­ge­mein­heit sicht­ba­ren Kom­men­ta­re mehr auf Ih­rem Ka­nal und un­ter Ih­ren Vi­de­os hin­ter­las­sen.
  2. Die Kom­men­ta­re des Stö­rers wer­den nicht mehr für die Mo­de­ra­ti­on ge­spei­chert. Sie be­kom­men die Schand­tat dem­entspre­chend nicht mehr mit.
  3. Wenn Sie als ein­ge­logg­ter You­Tuber Vi­de­os von an­de­ren Künst­lern an­se­hen, wer­den die Kom­men­ta­re ge­block­ter Be­nut­zer für Sie eben­falls aus­ge­blen­det.
  4. Der ge­sperr­te und ge­mel­de­te You­Tube Nut­zer kann Ih­nen zu­dem kei­ne per­sön­li­chen Nach­rich­ten mehr sen­den.

Wich­tig: Ha­ben Sie ei­nen You­Tube Nut­zer ge­sperrt, so kann die­ser Ihre Vi­de­os je­doch im­mer noch ne­ga­tiv be­wer­ten. Auch sein Abon­ne­ment wird nicht ge­löst.

Das präventive Blocken und Entsperren von YouTubern

Wenn Sie bei an­de­ren Ka­nä­len se­hen, dass die­se mit ne­ga­ti­ven Kom­men­ta­ren be­läs­tigt wer­den, soll­ten Sie die Sa­bo­teu­re gleich über de­ren Pro­fil blo­ckie­ren, be­vor die­se bei Ih­nen auf­schla­gen.

  • Im glei­chen Menü in die­sem Sie Ihre „Schwar­ze Lis­te” fin­den, die Sie na­tür­lich je­der­zeit er­wei­tern kön­nen, ha­ben Sie eben­so die Mög­lich­keit, You­Tube Nut­zer wie­der zu ent­sper­ren.

Hin­weis: Ein Ent­sper­ren ist je­doch nicht nö­tig. Blo­ckier­te Nut­zer kön­nen näm­lich trotz­dem Ihre Vi­de­os samt Wer­bung an­se­hen. Ih­nen ge­hen dem­nach selbst durch prä­ven­ti­ves Sper­ren kei­ne Ein­nah­men ver­lo­ren.

Screenshot von gesperrten YouTubern

Er­fah­rung: Die An­zahl der ge­block­ten Be­nut­zer steigt li­ne­ar mit der An­zahl der Abon­nen­ten des Ka­nals. Bis zu 5% für Kom­men­ta­re ge­sperr­te Be­nut­zer auf die Ge­samt­heit der Abon­ne­ments sind heut­zu­ta­ge lei­der völ­lig nor­mal.

Zusammenfassung - drei Schritte zum Bewahren des Seelenheils
  1. Kon­fi­gu­rie­ren Sie die „Schwar­ze Lis­te” so gut, wie es geht. Er­wei­tern Sie Ihre Fire­wall re­gel­mä­ßig mit neu­en und an­ders­spra­chi­gen Be­grif­fen.
  2. Blen­den Sie die Kom­men­ta­re von Stö­rern nicht ein­fach nur aus, son­dern sper­ren und mel­den Sie die Be­nut­zer.
  3. Ge­hen Sie mit of­fe­nen Au­gen durch die Kom­men­tar­spal­ten. Fällt Ih­nen je­mand ne­ga­tiv auf? Dann nut­zen Sie die Chan­ce, um den Stö­ren­fried gleich zu sper­ren.

So­lan­ge Sie Vi­de­os auf You­Tube ver­öf­fent­licht ha­ben, sind die­se drei Schrit­te ein fort­wäh­ren­der Pro­zess, der sich je­doch be­reits kurz­fris­tig aus­zahlt.

Fazit - warum hassen so viele Menschen mich und meine Videos?

Es galt anno 2002 beim Spie­len von Ego-Shootern als star­ker To­bak, ei­nen Mit­spie­ler als Sohn ei­ner pro­mis­ku­i­tiven Mut­ter zu be­zeich­nen. Die­se Tage sind längst pas­sé. Auf You­Tube liest man heut­zu­ta­ge un­ter an­de­rem ne­ben Ge­walt­an­dro­hung und Mord­dro­hung ger­ne auch ein­mal, dass je­mand ent­we­der die Mut­ter des Vi­deo­künst­lers oder gleich des­sen gan­ze Ge­nera­ti­on pe­ne­trie­ren möch­te.

Du bist to­tal häss­lich, wie siehst du aus? Du soll­test lie­ber kein You­Tube ma­chen!

R., Tina: Was ist nur los auf You­Tube? Ne­ga­ti­ve Kom­men­ta­re. youtube.com (08/2016).

Der ste­tig stei­gen­de Hass in den so­zia­len Netz­wer­ken hängt mei­ner Mei­nung nach mit drei Din­gen zu­sam­men:

  • Das Bil­dungs­ni­veau (Wis­sen, Er­zie­hung, Em­pa­thiefä­hig­keit, etc.) der Ju­gend­li­chen und jun­gen Er­wach­se­nen in der BRD ist im frei­en Fall.

Wenn ich in der S-Bahn ein paar Ju­gend­li­che mit of­fen­sicht­lich tür­ki­schem Hin­ter­grund (spra­chen z. B. tür­kisch) höf­lich bit­te, ihre lau­te Mu­sik lei­ser zu ma­chen und von de­nen dann als Ant­wort kommt „Du kannst mich mal, du scheiß Kar­tof­fel” [...].

Demokrat89: Angst vor ei­ner schwar­zen Welt. zeit.de (08/2016).

  • Die Chan­cen­gleich­heit ist hier­zu­lan­de ein Dis­ney Mär­chen. Selbst hohe Bil­dungs­ab­schlüs­se schüt­zen nicht mehr vor (Alters-)Ar­mut oder sor­gen für so­zia­len Auf­stieg. Da­durch fehlt es jun­gen Men­schen an Per­spek­ti­ve und Mo­ti­va­ti­on mit der Fol­ge, dass man sich im Mi­lieu ar­ran­giert. Ob die­ser Zu­stand viel­leicht po­li­tisch mo­ti­viert ist?

Ar­mer Hase! Es ist doch eine jäm­mer­li­che Rol­le, der Hase sein müs­sen auf die­ser Welt - Aber der gnä­di­ge Herr braucht Ha­sen!

Schil­ler, Fried­rich: Die Räu­ber. Köln: Ana­con­da Ver­lag GmbH 2007.

  • Es gibt in der BRD kei­ne De­bat­ten­kul­tur mehr. An­ge­sichts der feh­len­den Op­po­si­ti­on im Bun­des­tag wäh­rend des Ka­bi­netts Mer­kel III, der so­ge­nann­ten po­li­ti­schen Kor­rekt­heit in­ner­halb der Leit­me­di­en und auf­grund des­sen, dass De­bat­tie­ren nicht zum Schul­all­tag ge­hört, ver­ler­nen die Men­schen hier­zu­lan­de ge­sell­schafts­fä­hi­ge Kri­tik zu äu­ßern und zu ar­gu­men­tie­ren.

Die Er­geb­nis­se die­ser De­fi­zi­te fin­den sich dann in Form von Neid, Ag­gres­si­on, Miss­gunst und Wut in öf­fent­li­chen Räu­men wie­der, wor­un­ter auch On­line­platt­for­men wie You­Tube zäh­len.

Emp­feh­lung: Mei­ne drei Schrit­te hel­fen Ih­nen da­bei, ge­wöhn­li­che Wald und Wie­sen „Ha­ter” fern­zu­hal­ten. Bei pe­ne­tran­tem Cy­ber­mob­bing, Stal­king oder so­gar ste­ti­ger se­xu­el­ler Be­läs­ti­gung soll­ten Sie zu­nächst Be­wei­se si­chern und an­schlie­ßend un­be­dingt An­zei­ge bei der Po­li­zei er­stat­ten.

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(Screen­shots: YouTube.com)

Ubuntu: Bildershow für YouTube erstellen - Kdenlive Teil 2

Mit Mu­sik un­ter­leg­te Bil­der­shows, egal, ob zum The­ma Lie­be, Rit­zen oder Ani­me sind ein be­lieb­tes Stil­mit­tel, um Emo­tio­nen über die so­zia­le Vi­deo­platt­form You­Tube zu trans­por­tie­ren. Im ers­ten Teil mei­ner Se­rie zum Vi­deo­schnitt­pro­gramm Kden­li­ve für Ubun­tu be­haup­te­te ich, dass Sie für sol­che künst­le­ri­schen Vi­de­os ge­trost mit ei­ner Linux-Distribution ar­bei­ten kön­nen. Ich be­grün­de­te dies da­mit, dass der kos­ten­lo­se Win­dows Mo­vie Ma­ker, der oft­mals für Bil­der­shows die­ser Art ver­wen­det wird, näm­lich nicht an­nä­hernd über den Funk­ti­ons­um­fang von Kden­li­ve ver­fügt.

Der Funk­ti­ons­um­fang des Schnitt­pro­gramms ist we­sent­lich grö­ßer als bei­spiels­wei­se vom Win­dows Mo­vie Ma­ker [...].

Sa­scha: Vi­deo­be­ar­bei­tung un­ter Ubun­tu: Kden­li­ve – Teil 1 An­wen­dungs­mög­lich­kei­ten. kilobyte.bplaced.net (02/2016).

Bild von Kdenlive für UbuntuUm mei­ne auf­ge­stell­te Hy­po­the­se zu be­le­gen, habe ich eine mit Mu­sik un­ter­leg­te Dia­show mit Kden­li­ve er­stellt und auf You­Tube hoch­ge­la­den. Ziel die­ser An­lei­tung soll es nun sein, Ih­nen zu zei­gen, wie Sie zum ei­nen selbst ani­mier­te Il­lus­tra­tio­nen mit Über­gän­gen, Text und Mu­sik mit­hil­fe die­ser um­fang­rei­chen Vi­deo­soft­ware für Ubun­tu er­stel­len kön­nen. Zu­sätz­lich sol­len Sie er­fah­ren, wie Sie Ihr Kunst­werk ren­dern müs­sen, um auf You­Tube ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges End­ergeb­nis zu er­zie­len.

Textfenster in Kdenlive erzeugen

In Dia­shows sind die Bil­der oft­mals mit Text ver­se­hen. Aber auch für ein In­tro, ei­nen Ab­spann oder ein­fach Hin­wei­se mit­ten im Vi­deo, ist ein Text­fens­ter un­er­läss­lich.

Um ei­nes die­ser Text­fens­ter in Kden­li­ve zu er­stel­len, kli­cken Sie auf den klei­nen Pfeil ne­ben „Clip hin­zu­fü­gen” und wäh­len di­rekt im An­schluss den Un­ter­punkt „Ti­tel hin­zu­fü­gen” aus.

  • Es öff­net sich ein neu­es Fens­ter. Hier soll­ten Sie zu­al­ler­erst ent­we­der über den But­ton „Bild hin­zu­fü­gen” ei­nes Ih­rer Bil­der ein­fü­gen, wel­ches Sie be­schrei­ben wol­len oder eine Hin­ter­grund­far­be be­stim­men.
  • Um den Hin­ter­grund mit Text zu ver­se­hen, wäh­len Sie nun das Text­werk­zeug aus. Be­stim­men Sie eine Schrift­art, die Text­far­be so­wie die Grö­ße und kli­cken an­schlie­ßend ir­gend­wo auf die Bild­flä­che, so­dass sich das Text­käst­chen öff­net. Tipp: Fü­gen Sie in Ubun­tu zu­vor even­tu­ell schö­ne­re Fonts hin­zu.
  • Fer­tig ein­ge­pfleg­te Text­fel­der ver­schie­ben Sie über die Wer­te hin­ter +X und +Y. Da­mit sind die bei­den Ach­sen Ih­rer Gra­fik ge­meint.
  • Um den Text zu ani­mie­ren, bie­tet Kden­li­ve die Vor­ein­stel­lun­gen „Schreib­ma­schi­ne” und „Ver­wi­schen”. Mar­kie­ren Sie dazu das ge­wünsch­te Text­feld und wäh­len Sie un­ter „Ef­fekt” ein Mus­ter aus. Hin­weis: Über den Rei­ter „Ani­ma­ti­on” ist es au­ßer­dem mög­lich, selbst zu be­stim­men, zu wel­chem Zeit­punkt ein Text­feld an wel­cher Po­si­ti­on ste­hen soll.
  • Sind Sie mit der Be­ar­bei­tung Ih­res ers­ten Bil­des oder Tex­tes fer­tig und ha­ben ab­schlie­ßend noch die An­zei­ge­dau­er kon­fi­gu­riert, lan­det der Clip im Pro­jekt­baum. Von hier kön­nen Sie das Gan­ze in Ihre Zeit­leis­te zie­hen.

Wich­tig: Eine Bil­der­show ist viel Ar­beit, spei­chern Sie des­halb re­gel­mä­ßig zwi­schen. Nur dann kön­nen ver­gan­ge­ne Ar­beits­schrit­te, soll­te das Vi­deo­schnitt­pro­gramm ab­stür­zen, was bei mir in die­sem Pro­jekt zwei­mal vor­kam, wie­der­her­ge­stellt wer­den.

Übergänge in Kdenlive steuern

Ent­we­der Sie schie­ben Ihre er­zeug­ten Clips auf der Zeit­leis­te ein­fach ne­ben­ein­an­der, um ei­nen har­ten Schnitt zu er­hal­ten oder Sie sor­gen für wei­che und teil­wei­se ver­spiel­te Über­gän­ge.

Screenshot vom Erstellen von Übergängen in Kdenlive "Auflösen"

Mit je­dem Clip er­hal­ten Sie zu­sätz­lich eine gel­be Leis­te, dies ist der Über­gang. Die­se Leis­te kann mit der Tas­te „Entf” ge­löscht wer­den. Kli­cken Sie auf die Schrift in­ner­halb der Leis­te, ist es zu­dem mög­lich, die Art des Über­gangs aus­zu­wäh­len.

  • Um ei­nen Über­gang in Kden­li­ve zu er­zeu­gen, müs­sen sich zwei Clips auf un­ter­schied­li­chen Zeit­leis­ten über­lap­pen.
  • Die Über­gangs­leis­te muss des Wei­te­ren den An­fang der Über­lap­pung um­klam­mern und am Ende et­was wei­ter hin­aus­ge­hen (sie­he Screen­shot).

Bilder automatisch in eine Diashow verwandeln

Falls Sie bei­spiels­wei­se Fo­to­gra­fi­en ohne Text in eine Bil­der­show set­zen möch­ten, kann dies von Kden­li­ve schnell mit be­son­de­ren Ef­fek­ten au­to­ma­ti­siert wer­den.

Um eine Diashow-Vorlage zu nut­zen, kli­cken Sie auf den Pfeil ne­ben „Clip hin­zu­fü­gen” und wäh­len „Diashow-Clip hin­zu­fü­gen” aus.

  • Na­vi­gie­ren Sie zu­nächst über das Ordner-Symbol in das Ver­zeich­nis, in dem sich Ihre Bil­der be­fin­den. Fü­gen Sie di­rekt im An­schluss die ge­wünsch­ten Gra­fi­ken hin­zu.
  • Le­gen Sie da­nach fest, wie lan­ge ein Bild an­ge­zeigt wer­den soll. Un­ter dem Punkt „Ani­ma­ti­on” ha­ben Sie die Wahl zu be­stim­men, ob die Bil­der sich be­we­gen (Zoomen/Verschieben) sol­len.
  • Be­stä­ti­gen Sie mit „OK” lan­det auch die Dia­show in Ih­rem Pro­jekt­baum.

Wich­tig: Na­tür­lich ist es mög­lich, ei­nen Clip auch im Nach­hin­ein noch zu be­ar­bei­ten. Kli­cken Sie die­sen dazu im Pro­jekt­baum ein­fach mit der rech­ten Maus­tas­te an und be­stä­ti­gen Sie mit „Clip Ei­gen­schaf­ten”.

  • Dies müs­sen Sie bei­spiels­wei­se tun, wenn Sie fest­stel­len, dass Ihre Bil­der nicht ins Bild­sei­ten­ver­hält­nis Ih­res Pro­jekts pas­sen und des­halb schwar­ze Rän­der ha­ben.
  • Wech­seln Sie dazu in den Rei­ter „Er­wei­tert” und set­zen dort ein Häk­chen bei „Sei­ten­ver­hält­nis er­zwin­gen”.

Bildershow mit Musik untermalen

Ha­ben Sie Ihre Text­clips so­wie Dia­shows in der Zeit­leis­te er­folg­reich un­ter­ge­bracht und mit Über­gän­gen ver­se­hen? Dann ist es Zeit für die Mu­sik. Für YouTube-Videos gibt es da­bei im­mer viel zu be­ach­ten, denn hin­ter je­der Me­lo­die steckt ein Ur­he­ber. Ich habe für mein Pro­jekt des­halb freie Mu­sik aus der YouTube-Bibliothek ver­wen­det.

Sor­tiert nach Gen­re, In­stru­ment, Dau­er und Stim­mung ist es mög­lich, die­se dort an­ge­bo­te­nen Lie­der für Ihre Vi­de­os zu ver­wen­den und da­mit na­tür­lich auch zu mo­ne­ta­ri­sie­ren.

Sa­scha: Li­zenz­freie Mu­sik für You­Tube. kilobyte.bplaced.net (02/2016).

  • Zum Ein­fü­gen von Mu­sik in Kden­li­ve müs­sen Sie die MP3s ein­fach in den Pro­jekt­baum ein­fü­gen und von da aus in die Au­dio­zeit­leis­ten zie­hen.
  • Über­gän­ge bei Au­dio­da­tei­en er­zeu­gen Sie au­to­ma­tisch, wenn Sie zwei Mu­sik­stü­cke auf zwei un­ter­schied­li­chen Zeit­leis­ten leicht über­lap­pen las­sen.
  • Des Wei­te­ren ha­ben Sie die Op­ti­on, Mu­sik „ein­fa­den” und „aus­fa­den” zu las­sen. Hal­ten Sie die Maus über eine obe­re Ecke ei­ner Au­dio­da­tei, die sich be­reits in ei­ner Au­dio­spur be­fin­det, ver­än­dert sich der Maus­zei­ger. Zie­hen Sie da­nach mit ge­drück­ter lin­ker Maus­tas­te den Punkt nach hin­ten, ist das Mu­sik­stück erst lei­se und wird lang­sam lau­ter.
Rendern für YouTube mit Kdenlive

Um Ihre Bil­der­show pas­send für You­Tube zu ren­dern, kli­cken Sie auf den ro­ten Punkt, so­dass sich das Fens­ter „Ren­dern” öff­net. Kden­li­ve nutzt Vi­deo­co­decs, die be­reits in Ubun­tu in­stal­liert sind, bringt je­doch auch ei­ge­ne mit.

Screenshot vom Render-Menü in Kdenlive

Eine Kom­bi­na­ti­on, die im­mer stan­dard­mä­ßig in Kden­li­ve ent­hal­ten sein soll­te und gut auf You­Tube funk­tio­niert, ist die Fol­gen­de:

  • Con­tai­ner: Ma­tro­s­ka
  • Vi­deo­co­dec: H.264
  • Au­dio­co­dec: Vor­bis

Un­ter dem Punkt „Da­tei­grö­ße” soll­ten Sie die ma­xi­mal mög­li­chen Wer­te aus­wäh­len. Das Glei­che gilt für den Punkt „Kodier-Threads”. Die Dau­er des Ren­der­vor­gangs hängt näm­lich von Ih­rem Pro­zes­sor ab. Über des­to mehr Threads die­ser ver­fügt, umso schnel­ler ist Ihr Vi­deo fer­tig.

Qualitätscheck - mein Werkstück auf YouTube und Fazit

Mei­ne Bil­der­show zur Ver­an­schau­li­chung steht auf You­Tube be­reit.

Wie zu se­hen, habe ich drei ei­gens edi­tier­te Text­fens­ter mit Ani­ma­tio­nen er­stellt und die­se mit ei­ner au­to­ma­tisch ge­ne­rier­ten Dia­show¹ kom­bi­niert. Tipp: Die ma­nu­ell er­stell­ten Über­gän­ge ru­ckeln et­was, sie hät­ten also län­ger sein müs­sen. Die Mu­sik hin­ge­gen funk­tio­niert ge­nau­so so, wie ich mir das vor­ge­stellt hat­te.

Mit dem Fire­fox 44.0 in dem HTML5 un­ter Ubun­tu gut funk­tio­niert, sieht die Bil­der­show selbst auf 480p sehr an­spre­chend aus, was für die von mir ge­wähl­ten Render-Einstellungen spricht.

Mit et­was Zeit und Muse ist es also auch mit Kden­li­ve mög­lich, Bil­der­vi­de­os mit Text und Mu­sik wie die­ses hier zu er­stel­len. Die Ein­stel­lungs­viel­falt der kos­ten­lo­sen Vi­deo­schnitt­soft­ware für Linux-Distributionen er­laubt es zu­dem, Ihr Werk in ei­ner zeit­ge­mä­ßen Qua­li­tät zu prä­sen­tie­ren.

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Hil­fe! Mein Thumb­nail wird nicht auf You­Tube an­ge­zeigt
Wie be­kom­me ich mehr Vi­deo­auf­ru­fe auf You­Tube?

(Screen­shots: Kden­li­ve 0.9.10 un­ter De­bi­an 8.3)
¹Bil­der freund­li­cher­wei­se be­reit­ge­stellt von DAoC­FrEak.

Ubuntu: HTML5 auf YouTube - WebM/VP9 im Firefox verfügbar

Ja­nu­ar­ta­ge sind für mich im­mer sehr ar­beits­reich, was je­doch sehr gut ist, schließ­lich ist der ers­te Mo­nat des Jah­res nicht nur be­son­ders lang, son­dern auch im­mer sehr teu­er. An ei­nen Tag wie den 26. Ja­nu­ar wür­de ich nor­ma­ler­wei­se kei­nen zwei­ten Ge­dan­ken ver­schwen­den und wüss­te nur we­ni­ge Zeit spä­ter nicht mehr, was ich an die­sem be­sag­ten Tag ge­nau ge­tan habe. Wenn Sie nicht ge­ra­de Ger­ma­nis­tik­lieb­ha­ber sind und den Ge­burts­tag von Hel­mi­na von Ché­zy mit Poe­sie fei­ern, wird es Ih­nen wahr­schein­lich ge­nau­so er­ge­hen.

Die Bie­ne nicht nur Ho­nig saugt, Ver­sucht auch, daß ihr Sta­chel taugt.

Ché­zy, von, Hel­mi­na: Ge­dich­te der En­ke­lin der Kar­schin. Ers­ter Band. Wai­landt 1812.

Bild von Mozilla Firefox unter Ubuntu auf YouTubeAm 26. Ja­nu­ar 2016 pas­sier­te je­doch et­was Wun­der­ba­res, es er­schien der Mo­zil­la Fire­fox 44.0 für Ubun­tu. Mit die­ser Ver­si­on ist WebM/VP9 stan­dard­mä­ßig ak­ti­viert, was be­deu­tet, dass YouTube-Videos von nun an im HTML5-Format in der glei­chen Qua­li­tät wie un­ter Win­dows an­ge­se­hen wer­den kön­nen. Es dau­er­te zwar mehr als sechs Mo­na­te län­ger als beim Microsoft-Pendant, je­doch sind ab so­fort auch un­ter Ubun­tu der Goog­le Chro­me Brow­ser, der Ado­be Flash Play­er und Add-ons, die Flash er­zwin­gen über­flüs­sig.

Trau­rig, dass man nach 9 Jah­ren You­Tube Flash mit ei­nem Plugin er­zwin­gen muss, da­mit die Vi­de­os nicht wie auf ei­nem 486er aus­se­hen.

Rei­se­ner: You­Tube: In Ubun­tu Fire­fox nur 360p oder 720p – Lö­sung. kilobyte.bplaced.net (01/2016).

YouTube mit Ubuntu - Kompromisse

Im Ja­nu­ar 2015 wech­sel­te You­Tube das Stan­dard­aus­ga­be­for­mat von Flash in HTML5 aus meh­re­ren Grün­den. Haupt­ar­gu­men­te für die­sen Schritt wa­ren zum ei­nen, dass der Ado­be Flash Play­er ein stän­di­ges Si­cher­heits­ri­si­ko dar­stellt und zum an­de­ren nicht mit je­dem Aus­ga­be­ge­rät kom­pa­ti­bel ist.

You­Tube [...] has dum­ped Flash in fa­vor of HTML5 for its de­fault web play­er. [...] HTML5 let You­Tube bring vi­de­os to de­vices that don’t sup­port Flash Play­er, such as the iPho­ne [...].

Mc­Chor­mick, Rich: You­Tube drops Flash for HTML5 vi­deo as de­fault. theverge.com (01/2016).

Un­ter der Um­stel­lung hat­ten vor al­lem Ubuntu-Benutzer zu lei­den, denn mit dem Mo­zil­la Fire­fox wa­ren YouTube-Videos von da an nur noch in 360p und 720p ver­füg­bar und sa­hen oben­drein sehr ver­pi­xelt aus. Windows-Anwender wa­ren da­von nicht be­trof­fen, da der Web­brow­ser WebM/VP9 un­ter die­sem Be­triebs­sys­tem zu die­sem Zeit­punkt be­reits un­ter­stütz­te. An­wen­der ei­ner Linux-Distribution wa­ren für gute YouTube-Qualität ge­zwun­gen, Kom­pro­mis­se ein­zu­ge­hen:

  • Goog­le Chro­me: Der Web­brow­ser von Goog­le kam von An­fang an ohne Flash aus und konn­te YouTube-Videos in her­vor­ra­gen­der HTML5-Qualität ab­spie­len bzw. ver­wen­de­te als Al­ter­na­ti­ve den ei­gens ent­wi­ckel­ten Fresh Play­er. Lei­der gilt die Soft­ware als ei­ner der größ­ten Tro­ja­ner seit Be­stehen der In­for­ma­ti­ons­tech­nik.

Ein Da­ten­samm­ler par ex­cel­lence ist der Brow­ser von Goog­le: Goog­le Chro­me.

Dirscherl, Hans-Christian: Das weiß Goog­le über Sie. cio.de (01/2016).

  • Mo­zil­la Add-ons: Mit Er­wei­te­run­gen für den Mo­zil­la Fire­fox wie „You­Tube ALL HTML5” oder „You­Tube Flash Play­er” konn­te die Aus­ga­be von YouTube-Videos mit dem Ado­be Flash Play­er er­zwun­gen wer­den.
  • Mi­nitu­be: Mit der Ubuntu-Software Mi­nitu­be ist es mög­lich, YouTube-Videos über ei­nen lo­ka­len Play­er in höchs­ter Qua­li­tät an­zu­se­hen.

Mozilla Firefox 44.0 - sparsam und leistungsstark

Ich ver­glich den Mo­zil­la Fire­fox 43.0.4 mit 44.0 un­ter Ubun­tu 14.04.03 im Be­zug auf HTML5 un­ter You­Tube.

Bild von Vergleichstest unter Ubuntu (Mozilla Firefox 43.0.4 versus 44.0)

Bei der Qua­li­täts­stu­fe 720p be­nö­tig­te der Pro­zess mit dem Mo­zil­la Fire­fox 44.0 nicht nur we­ni­ger Re­chen­power als die Vor­gän­ger­ver­si­on, son­dern be­leg­te auch we­ni­ger Ar­beits­spei­cher. Hin­zu­kom­men fol­gen­de Ver­bes­se­run­gen:

  • YouTube-Videos wer­den ab Ver­si­on 44.0 stan­dard­mä­ßig in 480p ab­ge­spielt, so­lan­ge die­se die Vor­aus­set­zun­gen da­für er­fül­len.

Das Vi­deo muss min­des­tens 24 Bil­der pro Se­kun­de ha­ben. [...]

Sa­scha: You­Tube – war­um nur 360p? kilobyte.bplaced.net (01/2016).

  • Stan­dard­mä­ßig ak­ti­vier­te H.264-Videounterstützung bzw. ak­ti­vier­te WebM/VP9-Videounterstützung, falls das Ubuntu-System kein MP4/H.264 kann. Da­durch sind YouTube-Videos nicht nur in al­len gän­gi­gen Qua­li­täts­stu­fen ver­füg­bar, son­dern se­hen nun wie­der so aus, wie sie auch un­ter dem Ado­be Flash Play­er aus­ge­hen ha­ben. Au­ßer­dem hat sich die Ton­qua­li­tät spür­bar er­höht.

Webbrowser werden damit immer leichter

Ich habe am 26. Ja­nu­ar 2016 di­rekt nach dem Up­date auf Ver­si­on 44.0 alle Er­wei­te­run­gen, die mit Flash zu tun hat­ten im Mo­zil­la Fire­fox ent­fernt bzw. de­ak­ti­viert. Da­durch habe ich nicht nur das Ri­si­ko auf Si­cher­heits­lü­cken und Spy­wa­re mi­ni­miert, son­dern auch eine ge­rin­ge­re Ar­beits­spei­cher­be­las­tung wäh­rend des Ar­bei­tens mit dem Web­brow­ser.

Hin­weis: Mit Mo­zil­la Fire­fox se­hen Sie ab so­fort alle HTML5-Videos auf You­Tube mit­hil­fe der nun ak­ti­vier­ten „MSE & WebM VP9” - Schnitt­stel­le. Falls Sie sich für die Qua­li­täts­un­ter­schie­de der ein­zel­nen Co­decs in­ter­es­sie­ren, emp­feh­le ich Ih­nen die HTML5-Testseite.

Standardsoftware hat ungleichen Standard - Fazit

Da­mit Ubun­tu mit Win­dows kon­kur­renz­fä­hig bleibt, ist es mei­ner Mei­nung nach sehr wich­tig, dass Stan­dard­soft­ware wie der Mo­zil­la Fire­fox den glei­chen Funk­ti­ons­um­fang auf al­len Platt­for­men bie­tet und nicht un­ter Linux-Distributionen über ein hal­bes Jahr lang klaf­fen­de De­fi­zi­te auf­weist.

Vor al­lem jün­ge­re In­ter­net­be­nut­zer, die täg­lich meh­re­re Stun­den auf der so­zia­len Vi­deo­platt­form You­Tube ver­brin­gen, dürf­ten bei ei­nem spo­ra­di­schen Wech­sel zu Ubun­tu we­gen der schlech­ten Bild­qua­li­tät ent­täuscht wor­den sein.

Auch wenn mit Ver­si­on 44.0 wie­der al­les im grü­nen Be­reich ist und ich durch mei­ne di­ver­sen Lö­sungs­ar­ti­kel ei­ner der Pro­fi­teu­re die­ser Mi­se­re war, ist es lang­fris­tig ge­se­hen na­tür­lich kein Ver­kaufs­ar­gu­ment für Ubun­tu, wenn man so lan­ge Zeit auf You­Tube Kom­pro­mis­se ein­ge­hen muss­te.

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