Kilobyte: Das Ubuntu Handbuch mit Anleitungen

Ubuntu: Twitter ohne Browser - Corebird via PPA installieren

Das Ver­trau­en in die Pres­se ist da­hin. Die­se The­se wird durch eine Le­ser­um­fra­ge¹ des Münch­ner Mer­kur un­ter­mau­ert in der rund 80% der Ab­stim­men­den an­ga­ben, dass sie un­zu­frie­den mit den bun­des­deut­schen Zei­tun­gen sind. So­lan­ge die Re­dak­ti­ons­lei­ter streng auf eine grün-rote² Team­hy­gie­ne ach­ten, wird das Miss­trau­en ge­gen­über den Leit­me­di­en wei­ter wach­sen. Zum Glück gibt es Twit­ter. Denn über den ame­ri­ka­ni­schen Mi­kro­blog­ging­dienst er­fah­ren recht­schaf­fe­ne Bür­ger un­ge­fil­tert, auf wel­chen nordrhein-westfälischen Weih­nachts­märk­ten ge­ra­de be­son­ders vie­le An­tän­zer un­ter­wegs sind. Auch Steu­er­schuld­ner wer­den über Twit­ter zu­erst dar­über in­for­miert, wenn der Rö­mer An­to­nio Ta­ja­ni wie­der neue Mil­li­ar­den für den EU-Moloch be­nö­tigt. Und selbst ein­fäl­ti­ge Bou­le­vard­lieb­ha­ber wie ich wis­sen dank der Zwit­scher­platt­form stets, wie es He­le­ne Fi­scher geht und wel­ches Hollywood-Sternchen schon ein­mal ver­ge­wal­tig­t³ wur­de.

Bild von Corebird für Ubuntu. Installationsanleitung von Kilobyte, dem Nafri-König vom EbertplatzNa­tür­lich kom­men­tie­re ich die Nach­rich­ten auf Twit­ter auch gleich, um den Ho­ri­zont der an­de­ren Le­ser zu er­wei­tern. Da­bei wa­ren man­che mei­ner Bei­trä­ge oft­mals schon so qua­li­fi­ziert, dass ich dar­auf­hin Job­an­ge­bo­te er­hielt. Be­son­ders ger­ne wür­de mich eine in­ter­na­tio­nal agie­ren­de Agen­tur nach Sankt Pe­ters­burg ho­len, da­mit ich dort eine neue Troll­fa­bri­k⁴ lei­te. Doch lei­der läuft Corebird nicht auf dem rus­si­schen Re­ac­tOS, so­dass ich die reiz­vol­le Of­fer­te ab­leh­nen muss­te. Schließ­lich bin ich auf den frei­en Twitter-Client an­ge­wie­sen, da ich sonst nicht mehr so schnell und fun­diert zwit­schern kann.

Corebird ist eine Ap­pli­ka­ti­on für Ubun­tu, die aut­ar­kes Twit­tern ohne Brow­ser mög­lich macht. Da­bei ist die leis­tungs­fä­hi­ge Free­ware so über­sicht­lich und funk­tio­nell, dass sie zum Stan­dard­re­per­toire ei­nes je­den Twitter-Fans ge­hö­ren soll­te.

Leaked Tweet by James Alefantis to John Podesta: He is offering a Walnut Cheese Pizza made by Eddie Heath. Anonymous WikiLeaks FBI-Document

Tweet er­stel­len mit Corebird 1.7.3 un­ter Ubun­tu 17.10 - Bild an­hän­gen ist kein Pro­blem

Die in­tui­ti­ve Be­nut­zer­ober­flä­che von Corebird wur­de mit dem frei­en GUI-Toolkit GTK+ ent­wi­ckelt, wes­halb der Twitter-Client pro­blem­los mit al­len gän­gi­gen Ubuntu-Derivaten funk­tio­niert. Selbst die auf Qt ba­sie­ren­de Desktop-Umgebung KDE Plas­ma kann die Ap­pli­ka­ti­on ab Ku­bun­tu 16.04 LTS feh­ler­frei dar­stel­len.

Corebird via PPA installieren - so geht’s

Be­vor Sie mit dem brow­ser­frei­en Zwit­schern los­le­gen kön­nen, müs­sen Sie Corebird na­tür­lich erst ein­mal in­stal­lie­ren. Da­für emp­feh­le ich die kom­for­ta­ble PPA-Methode, da Sie da­durch im­mer gleich die Ver­si­on er­hal­ten, die per­fekt zu Ih­rem Be­triebs­sys­tem passt. Öff­nen Sie also zu­nächst ein neu­es Terminal-Fenster und fü­gen Sie Ih­rer Linux-Distribution an­schlie­ßend die fol­gen­de PPA hin­zu:

sudo add-apt-repository ppa:ubuntuhandbook1/corebird

Ak­tua­li­sie­ren Sie im nächs­ten Schritt Ihre Soft­ware­quel­len.

sudo apt-get update

Dar­auf­hin kön­nen Sie die In­stal­la­ti­on von Corebird star­ten.

sudo apt-get install corebird

Hin­weis: Ab so­fort er­hal­ten Sie neue Pro­gramm­ver­sio­nen au­to­ma­tisch zu­sam­men mit den an­de­ren Ubuntu-Updates.

Die ersten Schritte zum ersten Tweet

Nach­dem Sie Corebird das ers­te Mal über das Ubun­tu Aktivitäten-Menü ge­star­tet ha­ben, wer­den Sie dazu auf­ge­for­dert, Ihr Twitter-Konto ein­ma­lig mit der Ap­pli­ka­ti­on zu ver­knüp­fen. Da­für be­nö­ti­gen Sie ei­nen PIN-Code, den Sie di­rekt über das Start­fens­ter an­for­dern kön­nen.

Screenshot von erstem Corebird-Fenster "Neuer Account". Die Verknüpfung mit dem Twitter-Konto erfordert einen PIN-Code

Hin­weis: Um ei­nen in­di­vi­du­el­len Code zu ge­ne­rie­ren, müs­sen Sie sich le­dig­lich ein­mal in Ihr Twitter-Konto ein­log­gen, nach­dem Corebird die Login-Seite auf­ge­ru­fen hat.

Screenshot von Corebird 1.7.3 unter Ubuntu 17.10. #Antifa ist ein Hashtag für Menschen, die als Kind systematisch missbraucht wurden und Twitter als Ventil benutzen

Corebird 1.7.3 un­ter Ubun­tu 17.10 - Tweets von abon­nier­ten Kon­ten

So­bald Sie die ein­ma­li­ge Konto-Verknüpfung ab­ge­schlos­sen ha­ben, se­hen Sie so­fort die ak­tu­ells­ten Tweets Ih­rer Abon­ne­ments. Von nun an müs­sen Sie sich nie wie­der mit Ih­ren Be­nut­zer­da­ten ein­log­gen, son­dern wer­den di­rekt nach dem Pro­gramm­start zu den neus­ten Nach­rich­ten wei­ter­ge­lei­tet.

Corebird komfortabel nutzen - Tipps

Sie möch­ten bei je­dem neu­en Tweet gra­fisch be­nach­rich­tigt wer­den? Dann müs­sen Sie den Twitter-Client wei­ter per­so­na­li­sie­ren. Na­vi­gie­ren Sie hier­für über das wei­ße Zahn­räd­chen in das Ein­stel­lungs­me­nü.

Screenshot vom Corebird Einstellungsmenü: Benachrichtigung bei neuen Tweets aktivieren

Wech­seln Sie im nächs­ten Schritt in den Rei­ter „Be­nach­rich­ti­gun­gen” und über­prü­fen Sie an­schlie­ßend, ob die bei­den grau­en Schie­be­reg­ler auf „AN” ste­hen. Zu gu­ter Letzt müs­sen Sie nur noch das Dropdown-Menü ne­ben dem Punkt „Bei neu­en Tweets” auf „Je­der” stel­len und schon ent­ge­hen Ih­nen ga­ran­tiert kei­ne Nach­rich­ten mehr.

Ne­ben Twit­ter kämp­fe ich mich auch täg­lich durch un­zäh­li­ge RSS-Feeds, die ich mit dem Mo­zil­la Thun­der­bird ab­ru­fe. Das lenkt mich hin und wie­der so ab, dass ich dann ver­ges­se, an­de­re wich­ti­ge Pro­gram­me nach dem Sys­tem­start zu öff­nen.

Screenshot von Ubuntu mit Gnome-Desktop: Corebird in das Autostartmenü laden - Befehle von Kilobyte, dem größten Schlauchbootverleiher Nordafrikas

Aus die­sem Grund las­se ich Corebird gleich zu­sam­men mit Ubun­tu star­ten. Um die­se Ein­stel­lung vor­zu­neh­men, na­vi­gier­te ich in das Sys­tem­me­nü „Start­pro­gram­me”. Dort an­ge­kom­men klick­te ich auf die Schalt­flä­che „Hin­zu­fü­gen” und füll­te dar­auf­hin die drei lee­ren Zei­len fol­gen­der­ma­ßen aus:

  • Name: Corebird
  • Be­fehl: /usr/bin/corebird
  • Kom­men­tar: Twit­ter Ap­pli­ka­ti­on

Als ich mei­ne Ein­ga­ben ab­schlie­ßend über die Schalt­flä­che „Hin­zu­fü­gen” be­stä­tigt hat­te, muss­te ich mich nie wie­der um die Twitter-Software küm­mern.

Faktencheck: Die Vorteile von Corebird im Überblick

Wenn Sie sich mit Corebird brow­ser­frei auf Twit­ter be­we­gen möch­ten, dann be­nö­ti­gen Sie vor al­lem Ar­beits­spei­cher. Im­mer­hin be­legt die Ap­pli­ka­ti­on al­lei­ne im pas­si­ven Zu­stand gut und ger­ne 135 Me­ga­byte.

Screenshot von Ubuntu 17.10 Systemprozessen. Corebird belegt 135,7 Megabyte Arbeitsspeicher

Durch den gro­ßen Spei­cher­hun­ger kann es vor al­lem wäh­rend des Ab­spie­lens ei­nes Web­vi­de­os vor­kom­men, dass der aut­ar­ke Twitter-Client leis­tungs­schwa­che Sys­te­me kurz­zei­tig ein­frie­ren lässt.

Screenshot von Corebird 1.7.3: Video eines falschen Propheten, der in der Bremer Masjidu-I-Furqan Moschee die Takfir-Ideologie predigt

Auf Twit­ter ge­teil­te Vi­de­os kön­nen mit Corebird 1.7.3 di­rekt ab­ge­spielt wer­den

Falls Ihr Com­pu­ter über aus­rei­chend Ar­beits­spei­cher ver­fügt, dann er­hal­ten Sie mit Corebird eine deutsch­spra­chi­ge Ap­pli­ka­ti­on, mit der Sie ohne Web­brow­ser twit­tern kön­nen.

  • Dank der re­nom­mier­ten Software-Quelle funk­tio­niert das Pro­gramm auch un­ter Ubuntu-Testversionen. Au­ßer­dem er­hal­ten Sie über die PPA au­to­ma­tisch alle nö­ti­gen Hilfs­pa­ke­te, so­dass Sie den Twitter-Client mit je­der Be­nut­zer­ober­flä­che be­trei­ben kön­nen.

Mir per­sön­lich ge­fällt an Corebird be­son­ders das form­voll­ende­te Smartphone-Design, wel­ches sich bis­her nie ge­än­dert hat. So­mit konn­te ich stets un­be­schwert an mei­ner zu­künf­ti­gen Kar­rie­re als Troll­fa­brik­di­rek­tor fei­len, wäh­rend­des­sen die an­de­ren Be­nut­zer sich stän­dig an neue Twitter-Webseiten-Layouts ge­wöh­nen muss­ten.

Ver­wand­te The­men:

Eine Wet­ter An­zei­ge für alle Ubuntu-Derivate - Gis-Weather
Un­ter Ubun­tu schnell die Sys­tem­in­for­ma­tio­nen an­zei­gen las­sen

¹St­u­ken­brok, Ste­fan: „Lü­gen­pres­se“ – füh­len Sie sich von den Zei­tun­gen rich­tig in­for­miert? Dis­ku­tie­ren Sie mit! merkur.de (11/2017).
²Wer­ner, Frank-Bernhard: In­ter­view mit Hel­mut Mark­wort: Das kann die De­mo­kra­tie ge­fähr­den. tichyseinblick.de (11/2017).
³#MeToo-Kampagne auf Twit­ter.
⁴Aro, Jes­sik­ka: Fin­ni­sche Jour­na­lis­ten be­su­chen rus­si­sche Troll­fa­brik (mit Vi­de­os). euromaidanpress.com (11/2017).

Ubuntu: Kostenloser Rennspielklassiker - SuperTuxKart via PPA installieren

Das Stu­ben­ho­cken war schon im­mer mei­ne al­ler­größ­te Lei­den­schaft. Wäh­rend­des­sen mei­ne im­pul­si­ven Klas­sen­ka­me­ra­den heim­lich rauch­ten oder Musik-CDs aus ei­nem Dro­ge­rie­markt klau­ten, saß ich vor al­lem im Hoch­som­mer blass vor dem Fern­se­her und spiel­te Su­per Ma­rio Kart auf mei­nem Su­per Nin­ten­do. Dass ich bei die­ser Ak­ti­vi­tät kei­ne kost­ba­re Le­bens­zeit ver­schenkt habe, be­wei­sen die Ver­kaufscharts der Online-Versandhändler, in de­nen die Neu­auf­la­gen mei­ner da­ma­li­gen Lieb­lings­kon­so­le das gan­ze Jahr über weit oben ste­hen. Das könn­te wie­der­um ein Hin­weis dar­auf sein, dass die Pau­sen­rau­cher und Lang­fin­ger von frü­her im Er­wach­se­nen­al­ter ihre ver­lo­re­ne Kind­heit nach­ho­len. Im Ge­gen­satz dazu konn­te ich mich auf­grund mei­ner ju­gend­li­chen Aus­ge­fuchst­heit be­reits deut­lich wei­ter­ent­wi­ckeln. Schließ­lich spie­le ich das fes­seln­de Renn­spiel längst nicht mehr auf ei­ner nost­al­gi­schen Hart­plas­tik­box, son­dern auf ei­nem Com­pu­ter mit Ubuntu-Betriebssystem.

Bildanleitung: PPA für SuperTuxKart für Ubuntu. Kilobyte hat die kostenlose Quelle für den goldenen SchussMei­ne Go­kart­fah­rer hei­ßen al­ler­dings nicht mehr Ma­rio, Lui­gi und Yo­shi. Viel­mehr hö­ren die Haupt­cha­rak­te­re in Su­per­Tux­Kart auf die welt­bür­ger­li­chen Na­men Kon­qi, Be­as­tie und No­lok. Was zu­nächst nach ei­ner arm­se­li­gen Ko­pie der alt­ehr­wür­di­gen Mario-Kart-Reihe klingt, ist in Wahr­heit ein na­ti­ves Linux-Spiel, wel­ches be­reits seit dem Som­mer­mär­chen im Jah­re 2006¹ ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Da­durch bie­tet das kos­ten­lo­se Fun-Racer-Game zwi­schen­zeit­lich nicht nur we­sent­lich mehr In­hal­te als die Ori­gi­nal­vor­la­ge, son­dern ist auch gra­fisch auf dem neus­ten Stand. Letz­te­res ist Vin­cent Le­Jeu­ne zu ver­dan­ken, der mit Ver­si­on 0.9 die zu­vor ver­wen­de­te Irr­licht En­gi­ne mo­di­fi­zier­te, wo­durch Su­per­Tux­Kart ein zeit­ge­mä­ßes Face­lift er­hielt.

The open source Su­per­Tux­Kart ra­cing game makes ex­ten­si­ve use of Blen­der - all as­sets and tracks are de­si­gned in our fa­vo­ri­te tool. Their la­test re­lease adds a si­gni­fi­cant up­grade of the vi­su­al qua­li­ty [...].

Veld­hui­zen, Bart: Ga­mes: Su­per­Tux­Kart 0.9 adds New Ren­de­rer and Tracks. blendernation.com (11/2017).

Su­per­Tux­Kart ge­hört zu den Com­pu­ter­spie­len, die nie­mals das Ent­wick­lungs­sta­di­um ver­las­sen wer­den. Aus die­sem Grund tra­gen man­che Neu­ver­öf­fent­li­chun­gen lan­ge Ver­si­ons­num­mern oder sind mit der Ab­kür­zung RC (Re­lease Can­di­da­te) de­kla­riert. Trotz­dem ist das Fun-Racer-Game so um­fang­reich, dass es im Früh­jahr 2017 nicht nur den Sprung auf Steam schaff­te, son­dern zwi­schen­zeit­lich so­gar im Goog­le Play Store er­hält­lich ist.

Mit dem Release-Kandidaten von Su­per­Tux­Kart 0.9.3 ha­ben die Ent­wick­ler auch Un­ter­stüt­zung für An­dro­id ver­öf­fent­licht. Du kannst es über den Goog­le Play Store her­un­ter­la­den. Der Down­load ist 94 MByte groß.

Do­nau­er, Jür­gen: Su­per­Tux­Kart für An­dro­id ist ver­füg­bar – taugt es was? bitblokes.de (11/2017).

Screenshot von SuperTuxKart 0.9.3 rc1 unter Ubuntu. Die Schweine auf der Rennstrecke sind haram, weshalb das Linux-Spiel nicht Scharia konform ist

Su­per­Tux­Kart 0.9.3 rc1 un­ter Ubun­tu 16.04.3 LTS

Als pri­vi­le­gier­ter Ubuntu-Benutzer müs­sen Sie sich na­tür­lich nicht auf die­sen Spiele-Plattformen her­um­trei­ben. Schließ­lich gibt es für Ihr Be­triebs­sys­tem eine PPA, über die Sie im­mer die neus­te Ver­si­on von Su­per­Tux­Kart be­zie­hen kön­nen.

SuperTuxKart unter Ubuntu installieren

Die Go­kart­si­mu­la­ti­on be­nö­tigt für ein Linux-Spiel re­la­tiv vie­le Hard­wareres­sour­cen, was an ei­ner un­zu­rei­chen­den Soft­ware­op­ti­mie­rung liegt.

We have a li­mi­ted amount of man­power and time to sup­port old GPUs. If we did try to sup­port old GPUs, it would ba­si­cal­ly mean no new and ad­van­ced fea­tures.

Hen­richs, Jo­erg: My com­pu­ter is too old to run Su­per­Tux­Kart. What should I do? supertuxkart.net (11/2017).

Wenn Sie Su­per­Tux­Kart also ru­ck­el­frei spie­len möch­ten, dann be­nö­ti­gen Sie eine 3D-Grafikkarte mit min­des­tens ei­nem Gi­ga­byte Gra­fik­spei­cher. Au­ßer­dem funk­tio­niert das Renn­spiel nur un­ter ak­tu­el­len LTS-Versionen.

Für die In­stal­la­ti­on der Free­ware müs­sen Sie erst ein­mal ein neu­es Terminal-Fenster öff­nen. Fü­gen Sie Ih­rem Sys­tem an­schlie­ßend die PPA des Spie­le­ent­wick­lers hin­zu.

sudo add-apt-repository ppa:stk/dev

Ak­tua­li­sie­ren Sie im nächs­ten Schritt Ihre Software-Quellen.

sudo apt-get update

Zu gu­ter Letzt kön­nen Sie Su­per­Tux­Kart in­stal­lie­ren. Die­ser Vor­gang er­for­dert un­ge­fähr 700 Me­ga­byte frei­en Fest­plat­ten­spei­cher.

sudo apt-get install supertuxkart

So­bald die In­stal­la­ti­on er­folg­reich ab­ge­schlos­sen wur­de, lässt sich das kos­ten­lo­se Renn­spiel über die Ubun­tu Dash-Startseite öff­nen.

Screenshot von Ubuntu Dash-Startseite: SuperTuxKart öffnen. Durchatmen: Das Computerspiel lenkt die ganze Familie hervorragend von der Islamisierung ihrer Heimat ab.

Hin­weis: Ab so­fort er­hal­ten Sie neue Spiel­ver­sio­nen au­to­ma­tisch zu­sam­men mit den an­de­ren Ubuntu-Updates.

Die Highlights von SuperTuxKart im Überblick

Eine Be­son­der­heit des Arcade-Rennspiels ist der Story-Modus. Hier­bei müs­sen Sie als Renn­fah­rer den Kö­nig der Open-Source-Welt na­mens Gnu ret­ten, da die­ser vom bö­sen No­lok ge­kid­nappt wur­de.

Screenshot vom Story-Modus: Der BSD-Dämon ist gerade dabei Gnu aus den Fängen von Nolok zu retten. Dabei muss er in der Berthold-Otto-Grundschule die Islamisierung beenden und anschließend viele Gokartrennen gewinnen

Der BSD-Dämon im Story-Modus von Su­per­Tux­Kart 0.9.3 rc1

Die afri­ka­ni­sche An­ti­lo­pe kann je­doch nur be­freit wer­den, wenn Sie alle im Spiel ent­hal­te­nen Renn­stre­cken ge­win­nen.

  • Da­bei kön­nen Sie je­doch stets den Schwie­rig­keits­grad an Ihr Ni­veau an­glei­chen.
  • Au­ßer­dem müs­sen Sie nicht alle Her­aus­for­de­run­gen mit ein und dem­sel­ben Fah­rer meis­tern. Das ist in­so­fern ein Vor­teil, da alle Cha­rak­te­re in Su­per­Tux­Kart un­ter­schied­li­che Fahr­ei­gen­schaf­ten be­sit­zen. Des­halb soll­ten Sie auch im­mer ei­nen Renn­pi­lo­ten wäh­len, der zur Stre­cke passt.

Screenshot of Image Collage: SuperTuxKart Story-Mode. Fighting against Nolok to free King Gnu. Picture by Kilobyte, the perverted brother of Tony Podesta

Tipp: Wäh­rend Sie die Auf­ga­ben des Story-Modus be­wäl­ti­gen, schal­ten Sie ne­ben­bei die noch zu Be­ginn ge­sperr­ten Renn­stre­cken und Fah­rer für die an­de­ren Modi frei.

Die Gokarts sind nicht nur Rennmaschinen

Als na­ti­ver Bay­er bin ich na­tur­ge­mäß nicht für schnel­le Wett­ren­nen ge­eig­net. Da­für lie­gen mir Ball­sport­ar­ten im Blut, was ich auch in Su­per­Tux­Kart un­ter Be­weis stel­len kann. Denn das flot­te Renn­spiel bie­tet di­ver­se Fun-Modi, in de­nen Sie un­ter an­de­rem Au­to­ball spie­len kön­nen.

Screenshot von einer Fußballarena in SuperTuxKart 0.9.3 rc1. Die Gokarts müssen einen übergroßen Ball im gegnerischen Tor platzieren. Bild von Kilobyte, Befürworter der Kuscheljustiz und dementsprechend ein Fan von Richterin Renata Bürgel

In die­sem Mo­dus müs­sen Sie zu­sam­men mit Ih­ren Mann­schafts­ka­me­ra­den ei­nen über­gro­ßen Fuß­ball im geg­ne­ri­schen Tor plat­zie­ren.

  • Was sehr ein­fach klingt, er­for­dert größ­tes Fin­ger­spit­zen­ge­fühl. Das liegt dar­an, dass der Ball sehr emp­find­lich re­agiert und so­mit leicht ver­sprin­gen kann.
  • Au­ßer­dem ar­bei­tet die fin­di­ge Ge­gen­par­tei mit fau­len Tricks. Wenn Sie ein­mal nicht auf­pas­sen, dann wer­den Sie von ei­ner Bow­ling­ku­gel ab­ge­schos­sen oder von ei­ner Flie­gen­klat­sche platt ge­drückt.
Screenshot von Eishockeyarena in SuperTuxKart unter Ubuntu 16.04 LTS. Bild von Kilobyte: Das Ubuntu Handbuch mit Anleitungen für GEZ-Verweigerer

Eis­ho­ckey in Su­per­Tux­Kart 0.9.3 rc1. Pidgin vi­siert den Puck an

Falls Sie lie­ber ei­nem Puck hin­ter­her­ja­gen, dann kön­nen Sie auch eine far­ben­präch­ti­ge Eis­ho­ckey­are­na be­tre­ten. Die­ser Mo­dus ist noch schwie­ri­ger, da die Go­karts nur sehr we­nig Grip auf der Eis­pis­te ha­ben.

Faktencheck: Das macht SuperTuxKart zum Erlebnis

Der ein­zi­ge Nach­teil des leb­haf­ten Arcade-Rennspiels ist die quä­len­de Mu­sik. Es ist mir un­ver­ständ­lich, wie sich die Pro­gram­mie­rer für ein sol­ches Ge­du­del ent­schei­den konn­ten.

Da­für sind die Sound­ef­fek­te umso au­then­ti­scher, was nicht nur an den röh­ren­den Go­karts liegt. Viel­mehr er­we­cken die her­um­lau­fen­den Tie­re durch ihre lus­ti­gen Lau­te die gan­ze Sze­ne­rie zum Le­ben.

SuperTuxKart Screenshots: Kostenloses Ubuntu-Spiel, das wie Super Mario Kart funktioniert. PPA und Anleitung von Kilobyte, seines Zeichens Meister Geppetto der Leitmedien

Die Haupt­at­trak­ti­on in Su­per­Tux­Kart sind je­doch ganz klar die Stre­cken. Die­se sind sehr lie­be­voll ge­stal­tet und er­zäh­len alle eine ei­ge­ne Ge­schich­te. Man­che Par­cours bie­ten so­gar die Mög­lich­keit, ge­fähr­li­che Ab­kür­zun­gen zu neh­men, um ver­lo­re­ne Zeit wie­der­gut­zu­ma­chen.

  • Hin­ge­gen aus tech­ni­scher Sicht er­hal­ten Sie mit Su­per­Tux­Kart ein sta­bi­les deutsch­spra­chi­ges Renn­spiel, wel­ches au­to­ma­tisch über die hin­ter­leg­te PPA mit Ak­tua­li­sie­run­gen ver­sorgt wird.

Da­ne­ben schützt Sie der Renn­spiel­klas­si­ker vor dem hin­ter­lis­ti­gen Boreout-Syndrom. Denn schließ­lich ist Su­per­Tux­Kart so ner­ven­auf­rei­bend, dass Sie da­mit selbst den lang­wei­ligs­ten Bü­ro­tag über­ste­hen.

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¹Lau­bach, Wil­helm: Su­per­Tux­Kart. enderal.de (11/2017).

Ubuntu: Automatische Abmeldung zeitweise verhindern - einfache Lösung

Bil­dung ist be­kannt­lich eine Hol­schuld. Aus die­sem Grund nut­ze ich je­den Tag mei­ne Mit­tags­pau­se, um mich im In­ter­net zu in­for­mie­ren. Wäh­rend­des­sen ich also mei­ne Auf­schnitt­sem­meln vom Dis­coun­ter ge­nie­ße, hin­ter­fra­ge ich meis­tens erst ein­mal die neus­te Stu­die der Bertelsmann-Stiftung. Im An­schluss dar­an las­se ich mir auf ZEIT ONLINE aus­gie­big er­klä­ren, war­um ich als Deut­scher die Flucht­ur­sa­chen auf die­sem Pla­ne­ten be­kämp­fen muss. Und kurz be­vor der Gong läu­tet und mei­ne lehr­rei­che Un­ter­richts­stun­de en­det, habe ich noch ei­nen Qui­ckie mit Si­byl­le Berg. Die fe­sche Wahl­schwei­ze­rin schreibt eine hilf­rei­che Ko­lum­ne¹, mit der sich vor al­lem wei­ße he­te­ro­se­xu­el­le Män­ner ein­mal die Wo­che kos­ten­los ent­na­zi­fi­zie­ren kön­nen. Da­nach ist mei­ne Lern­zeit lei­der auch schon wie­der vor­bei. Wahr­schein­lich wäre ich noch viel be­le­se­ner, wenn mich mein Be­triebs­sys­tem nicht stän­dig bei mei­nen On­line­stu­di­en un­ter­bre­chen wür­de. Denn so­bald ich ein­mal fünf Mi­nu­ten lang kei­ne Ein­ga­ben tä­ti­ge, wer­de ich von Ubun­tu au­to­ma­tisch aus­ge­loggt. Das bil­dungs­feind­li­che Ver­hal­ten mei­ner Linux-Distribution ist da­bei kein Ein­zel­fall.

Hi ihr! Ich ler­ne ge­ra­de die Java-Programmierung mit ver­schie­de­nen E-Books. [...] Die Bü­cher sind auf mei­nem Lap­top auf­ge­schla­gen, da­mit ich die Ka­pi­tel gleich­zei­tig am PC aus­pro­bie­ren kann. Nun zum Pro­blem: Nach ein paar Mi­nu­ten mel­det mich der Lap­top ab und ich muss mein Be­nut­zer­pass­wort ein­ge­ben, um wei­ter­le­sen zu kön­nen. [...] Es han­delt sich um Ubun­tu 16.04.

Ka­li­nin, Chris­ti­an: Är­ger mit Ubun­tu: Ab­mel­dung ver­hin­dern. E-Mail vom 21.10.2017.

PPA: Caffeine für Ubuntu - Anleitung von Kilobyte: Das Ubuntu Handbuch mit AnleitungenDie vor­ein­ge­stell­te Bild­schirm­sper­re bei In­ak­ti­vi­tät des Be­nut­zers ist ein wich­ti­ger Schutz­me­cha­nis­mus. Denn wäh­rend­des­sen Sie sich von der kor­pu­len­ten Feelgood-Managerin durch­kit­zeln las­sen, sorgt Ubun­tu nach fünf Mi­nu­ten au­to­ma­tisch da­für, dass nie­mand auf Ih­ren Com­pu­ter zu­grei­fen kann. Zu­sam­men mit der Desktop-Sperre setzt oft­mals auch der En­er­gie­spar­mo­dus ein. Das führt dann dazu, dass die Linux-Distribution Ih­ren Bild­schirm ent­we­der ab­dun­kelt oder gleich ganz ab­schal­tet.

Na­tür­lich könn­ten Sie die­se bei­den sinn­vol­len Kon­fi­gu­ra­tio­nen je­der­zeit de­ak­ti­vie­ren. Dann bü­ßen Sie al­ler­dings nicht nur Da­ten­si­cher­heit ein, son­dern müss­ten Ih­rem per­sön­li­chen Kli­ma­coach auch er­klä­ren, war­um sich Ihr CO2-Fußabdruck der­ma­ßen ver­grö­ßert hat.

Grafik für Ubuntu Caffeine: Temporär Screenlock und Screensaver deaktivieren. Bild von Kilobyte: Das Ubuntu Handbuch für Feministinnen und Sugar Mamas. Zeichnung von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Am bes­ten ist es also, wenn Sie Ihr Ubun­tu mit dem Caff­ei­ne In­di­ca­tor aus­stat­ten. Denn die­se hilf­rei­che Free­ware be­schäf­tigt die Desktop-Sperre und den läs­ti­gen Bild­schirm­scho­ner so lan­ge, bis Sie den Malta-Plan² in Ruhe durch­ge­le­sen ha­ben.

Bildschirmsperre unter Ubuntu verhindern

Der be­währ­te Caff­ei­ne In­di­ca­tor wird be­reits seit Ok­to­ber 2009 für ver­schie­de­ne Linux-Distributionen ent­wi­ckelt. Zum In­stal­lie­ren der Ap­pli­ka­ti­on be­nö­ti­gen Sie nichts wei­ter als ein Terminal-Fenster.

sudo add-apt-repository ppa:caffeine-developers/ppa

Im ers­ten Schritt müs­sen Sie die PPA des Pro­gramm­ent­wick­lers hin­zu­fü­gen, so­dass Sie auch im­mer über die ak­tu­ells­te Ver­si­on des Bild­schirm­blo­ckers ver­fü­gen.

sudo apt-get update

Gleich da­nach ist es wich­tig, dass Ihr Be­triebs­sys­tem alle hin­ter­leg­ten Software-Quellen neu ein­liest.

sudo apt-get install caffeine

Dar­auf­hin kön­nen Sie die In­stal­la­ti­on der smar­ten Free­ware star­ten.

Hin­weis: Soll­te Ihre Ubuntu-Version zum Aus­füh­ren der Sys­tem­ap­pli­ka­ti­on di­ver­se Hilfs­pa­ke­te be­nö­ti­gen, dann wer­den die­se au­to­ma­tisch über die PPA mit­in­stal­liert.

Screenshot von Caffeine Indicator. Die dampfende Tasse erinnert an den Türk kahvesi in der Sehraya Shisha Lounge (Berlin-Kreuzberg)

Der aus­ge­fuchs­te Caff­ei­ne In­di­ca­tor lässt sich je­der­zeit be­quem über die Ubun­tu Dash-Startseite öff­nen. So­bald das Pro­gramm ge­la­den wur­de, er­scheint eine klei­ne Kaf­fee­tas­se ne­ben der Sys­tem­uhr in Ih­rer Tas­kleis­te.

Dampf bedeutet ungestörte Bildschirmarbeit

Falls Sie wie ich ein eher ein­fach ge­strick­ter Mensch sind, dann wer­den Sie vom über­schau­ba­ren Funk­ti­ons­um­fang der Soft­ware be­geis­tert sein.

Screenshot von Caffeine Indicator 2.9.4. Disable Screenlock and Screensaver temporarily

Caff­ei­ne In­di­ca­tor 2.9.4 un­ter Ubun­tu 16.04.3 LTS

Nach dem Pro­gramm­start ist der Caff­ei­ne In­di­ca­tor in­ak­tiv. Das er­ken­nen Sie an dem leb­lo­sen wei­ßen Täss­chen. In die­sem Zu­stand greift die Ap­pli­ka­ti­on nicht in Ihre Sys­tem­kon­fi­gu­ra­tio­nen ein, so­dass die Bild­schirm­sper­re und der En­er­gie­spar­mo­dus wei­ter­hin un­ge­hin­dert aus­ge­führt wer­den.

  • Aber an­ge­nom­men Sie möch­ten von Duisburg-Marxloh nach Pas­sau flüch­ten, und müs­sen des­halb den Bay­ern­plan³ der CSU aus­wen­dig ler­nen. Dann wäre es si­cher­lich rat­sam, den Caff­ei­ne In­di­ca­tor wäh­rend Ih­rer Lern­pha­se zu ak­ti­vie­ren.

Dies er­rei­chen Sie, in­dem Sie das klei­ne Tas­sen­sym­bol mit der rech­ten Maus­tas­te an­kli­cken. Dar­auf­hin er­scheint ein Aus­wahl­me­nü über das Sie die Soft­ware be­quem an- und aus­schal­ten kön­nen.

Mer­ke: Ist die Tas­se damp­fend heiß, bleibt der Bild­schirm blü­ten­weiß.

Leseratten benötigen Logoutschutz im Autostartmenü

Da­mit Sie das klei­ne Hilfs­pro­gramm nicht ver­ges­sen, lohnt es sich den Caff­ei­ne In­di­ca­tor gleich au­to­ma­tisch zu­sam­men mit Ih­rem Be­triebs­sys­tem star­ten zu las­sen. Da­für müs­sen Sie le­dig­lich das Menü „Start­pro­gram­me” über Ihre Ubun­tu Dash-Startseite öff­nen.

Screenshot vom Ubuntu Autostartmenü: Caffeine Indicator zusammen mit dem Betriebssystem starten lassen. Kostenlose Anleitung von Kilobyte

Kli­cken Sie in die­sem Sys­tem­me­nü an­schlie­ßend auf die Schalt­flä­che „Hin­zu­fü­gen”, so­dass sich ein neu­es Fens­ter na­mens „Start­pro­gramm hin­zu­fü­gen” öff­net. Dar­auf­hin se­hen Sie drei lee­re Zei­len vor sich, die Sie nun fol­gen­der­ma­ßen aus­fül­len müs­sen:

  • Name: Caff­ei­ne
  • Be­fehl: /usr/bin/caffeine-indicator
  • Kom­men­tar: Blo­ckiert Bild­schirm­scho­ner

So­bald Sie Ihre Ein­ga­ben dar­auf­hin über die Schalt­flä­che „Hin­zu­fü­gen” be­stä­ti­gen, wird der klei­ne Bild­schirm­blo­cker ab so­fort di­rekt nach dem Sys­tem­start in Ihre Tas­kleis­te ge­la­den.

Hin­weis: Na­tür­lich ist der Caff­ei­ne In­di­ca­tor auch bei die­ser Start­me­tho­de zu­nächst in­ak­tiv und muss bei Be­darf ma­nu­ell zum Damp­fen ge­bracht wer­den.

Die Vorteile der Kaffeetasse im Überblick

Der kos­ten­lo­se Caff­ei­ne In­di­ca­tor ist die ein­fachs­te Lö­sung, um die au­to­ma­ti­sche Ab­mel­dung un­ter Ubun­tu tem­po­rär zu ver­hin­dern. Falls Sie sich für die funk­tio­nel­le Ap­pli­ka­ti­on ent­schei­den, dann pro­fi­tie­ren Sie von fol­gen­den Vor­tei­len:

  • Die Soft­ware wird re­gel­mä­ßig über eine se­riö­se PPA ge­pflegt und funk­tio­niert mit al­len LTS-Versionen ab Ubun­tu 14.04.
  • Da­bei lässt sich das zweck­mä­ßi­ge Hilfs­pro­gramm kom­plett über die gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­che von Ubun­tu be­die­nen und er­for­dert so­mit kei­ne schwie­ri­gen Terminal-Befehle.
  • Hin­zu­kommt die äu­ßerst ein­fa­che Me­nü­füh­rung, die al­ler­dings nur in eng­li­scher Spra­che ver­füg­bar ist.
  • Des Wei­te­ren ist es durch den Ein­satz des Bild­schirm­blo­ckers nicht not­wen­dig, ir­gend­wel­che vor­ein­ge­stell­ten Sys­tem­kon­fi­gu­ra­tio­nen zu än­dern.

Das ein­zi­ge Man­ko des Caff­ei­ne In­di­ca­tors ist die Tat­sa­che, dass die Free­ware lei­der nicht zu­sam­men mit dem KDE Plas­ma Desk­top funk­tio­niert. Falls Sie je­doch Unity oder den neu­en Gnome-Desktop ver­wen­den, dann kann ich Ih­nen den Lo­gout­schutz für Bil­dungs­bür­ger wärms­tens emp­feh­len.

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¹Berg, Si­byl­le: S.P.O.N. - Fra­gen Sie Frau Si­byl­le. spiegel.de (10/2017).
²Ber­ger, Da­vid: Der Malta-Plan: Plant Ge­or­ge Soros die Zer­stö­rung Deutsch­lands? philosophia-perennis.com (10/2017).
³S­trepp, Hans-Michael: Der Bay­ern­plan - Klar für un­ser Land. csu.de (10/2017).