Kilobyte: Das Ubuntu Handbuch mit Anleitungen

Ubuntu: Datei kann nicht gelöscht werden - Lösung

Ubun­tu ist ein sehr für­sorg­li­ches Be­triebs­sys­tem, wel­ches man­che Da­tei­en und Ord­ner par­tout nicht lö­schen möch­te. Um stets alle Da­ten be­hal­ten zu dür­fen, ar­bei­tet die fin­di­ge Linux-Distribution ger­ne mit ver­wir­ren­den Feh­ler­mel­dun­gen. So er­hal­ten Sie als Be­nut­zer beim end­gül­ti­gen Lösch­vor­gang oft­mals den Hin­weis, dass die von Ih­nen aus­ge­wähl­te Da­tei gar nicht exis­tiert. Da­bei kön­nen Sie das Do­ku­men­ten­sym­bol nicht nur se­hen, son­dern so­gar an­kli­cken und mar­kie­ren. Noch krea­ti­ver ist Ubun­tu bei Ord­nern. So be­haup­tet das Be­triebs­sys­tem manch­mal frech, dass ein in­halts­lo­ses Ver­zeich­nis doch nicht leer ist und des­halb auf gar kei­nen Fall ge­löscht wer­den kann.

Grüß Gott Ki­lo­byte, ich habe ein Pro­blem mit Ubun­tu 16.04. [...] Im­mer wenn ich mit der Tas­ten­kom­bi Shift + Ent­fer­nen ei­nen be­stimm­ten Ord­ner lö­schen will, be­kom­me ich den Feh­ler „Di­rec­to­ry not em­pty”, ob­wohl das Ding wirk­lich leer ist. [...] In den Müll­ei­mer lässt sich der Ord­ner ver­schie­ben, aber wenn ich den dann lee­ren will, kommt die glei­che Mel­dung wie­der.

Kus­min, Alex­an­der: Ubun­tu „Di­rec­to­ry not em­pty”, was soll das sein? E-Mail vom 13.08.2017.

Bild von Ubuntu Delete - Ordner kann nicht gelöscht werden: Das Verzeichnis ist nicht leerDie­se gän­gi­ge Feh­ler­mel­dung tritt meis­tens bei so­ge­nann­ten Null-Byte-Dateien auf. Die­se Über­bleib­sel ent­ste­hen vor al­lem dann, wenn ein Ko­pier­vor­gang aus di­ver­sen Grün­den nicht voll­stän­dig ab­ge­schlos­sen wer­den konn­te. Auch Sys­tem­haus­meis­ter wie Sta­cer oder Ubun­tu Clea­ner sind oft­mals für die­sen schwer lösch­ba­ren Da­ten­schrott ver­ant­wort­lich. Doch was tun Sie, wenn sich Ihr Ubun­tu wie eine Glu­cke ver­hält, die selbst lah­men­de Kü­ken ve­he­ment ver­tei­digt? Sie grei­fen na­tür­lich zum Schred­der.

Da­bei han­delt es sich um ei­nen gna­den­lo­sen Kon­so­len­be­fehl, mit dem schon so man­cher Ubuntu-Benutzer sein Sys­tem nach­hal­tig be­schä­digt hat.

I got trol­led and de­le­ted ever­ything in Home.

Dani: Res­to­ring De­le­ted Home Fol­der Con­tent. askubuntu.com (08/2017).

Ubuntu: Unlöschbare Dateien entfernen

Um Ih­nen die kor­rek­te Be­nut­zung des Be­fehls zu ver­an­schau­li­chen, habe ich da­mit ei­nen schreib­ge­schütz­ten Ord­ner von mei­nem Sys­tem ent­fernt.

Screenshot von schreibgeschütztem Ubuntu-Ordner mit einem grauen Vorhängeschloss

Dazu öff­ne­te ich zu­nächst ein Terminal-Fenster. Dar­in na­vi­gier­te ich dann gleich dar­auf in mein Home-Verzeichnis, da sich dort mein un­lösch­ba­rer Ord­ner be­fand.

cd /home/kilobyte/

Als Nächs­tes bau­te ich mir ei­nen Lösch­be­fehl aus ver­schie­de­nen Ele­men­ten.

Screenshot eines Terminal-Fensters mit dem Befehl sudo rm -rf

Mit die­sem Kon­so­len­be­fehl gab ich mei­ner Linux-Distribution fol­gen­de An­wei­sun­gen:

  • sudo: Ubun­tu fol­ge mir und sei mir un­ter­tan.
  • rm: Ich möch­te et­was ent­fer­nen.
  • -r: Es soll re­kur­si­v¹ ge­löscht wer­den.
  • -f: Kei­ne Gna­de für Null-Byte-Dateien.

Dem Gan­zen füg­te ich ab­schlie­ßend noch den Na­men mei­nes schreib­ge­schütz­ten Ord­ners hin­zu. Hin­ge­gen wenn Sie dem Be­fehl ein Stern­chen an­fü­gen, dann lö­schen Sie al­les in dem Ver­zeich­nis, in dem Sie sich ge­ra­de be­fin­den.

sudo rm -rf *

Hin­weis: Die­ser ra­di­ka­le Lösch­be­fehl soll­te für Sie das al­ler­letz­te Mit­tel sein. Ich ver­wen­de die­se Kom­bi­na­ti­on nur bei bö­sen Null-Byte-Dateien, schreib­ge­schütz­ten Ver­zeich­nis­sen und an­geb­lich nicht exis­tie­ren­den Do­ku­men­ten.

Screenshot vom Ordner Deus vult, der den Plan zur Christianisierung des Morgenlandes enthält und sich deshalb unter Ubuntu nicht in den Papierkorb verschieben lässt

Auch Ord­ner, die sich aus mys­te­riö­sen Grün­den nicht in den Pa­pier­korb ver­schie­ben las­sen, wer­den auf mei­nem Sys­tem mit dem oben ge­nann­ten Be­fehl exe­ku­tiert.

Ubuntu aufräumen mit Löschbefehl

Falls Sie ein be­son­ders or­dent­li­cher Ubuntu-Benutzer sind, dann könn­ten Sie den Lösch­be­fehl auch da­für nut­zen, um lee­re Ord­ner aus Ih­rem Home-Verzeichnis zu ent­fer­nen. Dazu müs­sen Sie sich zu­nächst alle in­halts­lo­sen Ver­zeich­nis­se mit­hil­fe ei­nes Terminal-Fensters an­zei­gen las­sen.

find /home -type d -empty | sort -u

Soll­ten Sie dar­auf­hin un­nö­ti­gen Bal­last lo­ka­li­sie­ren, dann lässt sich die­ser mit dem auf­ge­zeig­ten Lösch­be­fehl be­quem be­sei­ti­gen.

sudo rm -rf /home/*

Hin­weis: Die­se an sich un­nö­ti­gen Auf­räum­ar­bei­ten soll­ten nur von sehr er­fah­re­nen An­wen­dern aus­ge­führt wer­den.

Screenshot eines Terminal-Fensters: Löschbefehl und Pfad zum Papierkorb

Ubun­tu: Pa­pier­korb mit­hil­fe ei­nes Lösch­be­fehls lee­ren

Hin­ge­gen falls sich eine un­lösch­ba­re Da­tei be­reits in Ih­rem Pa­pier­korb be­fin­det, dann kön­nen Sie die Holz­ham­mer­me­tho­de je­der­zeit sor­gen­frei an­wen­den.

sudo rm -rf /home/kilobyte/.local/share/Trash/files/*

Fazit: Löschen mit der Konsole - Empfehlung

Ent­fer­nen Sie Ord­ner und Da­tei­en nur in ab­so­lu­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen mit­hil­fe des auf­ge­zeig­ten Lösch­be­fehls. Über­le­gen Sie vor dem Drü­cken der En­ter­tas­te im­mer noch ein­mal, ob Sie sich auch im rich­ti­gen Ver­zeich­nis be­fin­den. Das gilt vor al­lem dann, wenn Sie mit Stern­chen ar­bei­ten. Denn was weg ist, ist weg.

Tipp: Ich per­sön­lich ver­wen­de wie Herr Kus­min aus der obi­gen E-Mail die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Shift + Ent­fer­nen zum Lö­schen. Da­mit eli­mi­nie­ren Sie eine mar­kier­te Da­tei so­fort, ohne dass die­se zu­vor in den Pa­pier­korb ver­scho­ben wird.

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¹Beim re­kur­si­ven Lö­schen wer­den alle Un­ter­ver­zeich­nis­se samt In­halt ohne vor­he­ri­ge Nach­fra­ge rest­los ent­fernt.

Ubuntu: 0 A.D. kostenloses Strategiespiel - Empfehlung mit Screenshots

Lei­den­schaft­li­che PC-Spieler ha­ben es heut­zu­ta­ge sehr schwer. In Zei­ten von Ear­ly Ac­cess und Crowd­fun­ding kom­men im Prin­zip nur noch in­halts­ar­me Ti­tel auf den Markt, die selbst leb­haf­ten ADHS-Kindern zu kurz­le­big sind. Da­für glän­zen die un­fer­ti­gen Neu­erschei­nun­gen mit viel Feh­ler­code, der wie­der­um leis­tungs­star­ke Hard­ware er­for­dert da­mit das Pi­xel­trau­er­spiel über­haupt ab­sturz­frei läuft. Hin­zu kommt, dass sol­che Com­pu­ter­spie­le oft­mals re­la­tiv schnell zu Aban­don­wa­re wer­den. Dann wid­men sich die Ent­wick­ler­stu­di­os be­reits dem nächs­ten Kas­sen­schla­ger, so­bald die früh ver­öf­fent­lich­te Be­ta­ver­si­on die Pro­duk­ti­ons­kos­ten ein­ge­spielt hat.

Es wur­de viel ver­spro­chen und bis­her nicht mal ein Bruch­teil ge­lie­fert [...]. Fra­gen von Spie­lern zu dem feh­len­den Kon­tent wur­den nur ar­ro­gant be­lä­chelt oder gar mit fre­chen Kom­men­ta­ren in den Dev-Streams ab­ge­tan.

fobermeyer71: Re­view zu Co­n­an Exi­les. steamcommunity.com (08/2017).

Dass es auch an­ders geht, be­weist die ame­ri­ka­ni­sche Spie­le­schmie­de Wild­fire Ga­mes, die zu­sam­men mit Frei­wil­li­gen das Stra­te­gie­spiel 0 A.D. ent­wi­ckelt.

Bild von 0 A.D. für Ubuntu: Installation via PPA - Anleitung von Kilobyte0 Anno Do­mi­ni ist eine gra­fisch ver­bes­ser­te Nach­bil­dung von Age of Em­pi­res II, die sich be­reits seit Au­gust 2010 in der Al­pha­pha­se be­fin­det und des­halb völ­lig kos­ten­los zur Ver­fü­gung steht. Auf­grund des­sen, dass mehr­mals im Jahr neue Pro­gramm­ver­sio­nen mit fri­schen In­hal­ten ver­öf­fent­licht wer­den, be­sitzt 0 A.D. zwi­schen­zeit­lich je­doch mehr Spiel­tie­fe als die meis­ten an­de­ren Echtzeit-Strategiespiele in der Ver­kaufs­ver­si­on. Des Wei­te­ren le­gen die Ent­wick­ler bei ih­rem ge­schichts­träch­ti­gen Meis­ter­werk viel Wert auf Sta­bi­li­tät und smar­te Tech­no­lo­gi­en.

So funk­tio­niert der Mehr­spie­ler­mo­dus von 0 A.D. de­zen­tral mit­hil­fe der Peer-to-Peer-Technik. Au­ßer­dem ba­siert das äu­ßerst com­pu­ter­res­sour­cen­spa­ren­de 3D-Spiel auf der of­fe­nen Pro­gram­mier­schnitt­stel­le OpenGL und ist so­mit auch als na­ti­ve Ubuntu-Version er­hält­lich.

Screenshot von Athener Stadt in 0 A.D. Alpha 22 Venustas unter Ubuntu 16.04.3 LTS

0 A.D. Al­pha 22 Ve­nus­tas un­ter Ubun­tu 16.04.3 LTS

Sie sind nun neu­gie­rig ge­wor­den und möch­ten sich selbst ein Bild von die­sem auf­re­gen­den Stra­te­gie­spiel ma­chen? Dann er­fah­ren Sie in der fol­gen­den An­lei­tung, wie Sie 0 A.D. un­ter Ubun­tu in­stal­lie­ren. Au­ßer­dem er­zäh­le ich Ih­nen, wie ich mit mei­nen Bre­to­nen re­gel­mä­ßig die an­de­ren elf Kul­tu­ren un­ter­jo­che.

PPA: 0 A.D. unter Ubuntu installieren

Die Ent­wick­ler von Wild­fire Ga­mes ach­ten seit je­her dar­auf, dass 0 A.D. auch auf leis­tungs­schwa­chen Com­pu­tern ge­spielt wer­den kann.

Our aim is to make 0 A.D. play­a­ble on as low-end ma­chi­nes as pos­si­ble [...].

fe­neur: 0 A.D. Re­qui­re­ments. wildfiregames.com (08/2017).

Des­halb be­nö­ti­gen Sie ne­ben 1,6 Gi­ga­byte frei­en Fest­plat­ten­spei­cher vor al­lem eine 3D-Grafikkarte, die OpenGL 1.3 un­ter­stützt und über min­des­tens 128 Me­ga­byte Gra­fik­spei­cher ver­fügt.

Screenshot von 0 A.D.: Sunnitische Ptolemäer greifen auf Kamelen an um das Reich Mohammeds zu vergrößern

Böse Pto­le­mä­er grei­fen auf Ka­me­len an - die Schlacht um Res­sour­cen

Wenn Ihr Linux-Rechner die­se ge­rin­gen Sys­tem­an­for­de­run­gen er­füllt, dann kön­nen Sie 0 A.D. ohne Wei­te­res in­stal­lie­ren. Da­mit Sie im­mer über die brand­ak­tu­ells­te Pro­gramm­ver­si­on ver­fü­gen, soll­ten Sie das Spiel aus ei­ner PPA be­zie­hen.

Öff­nen Sie da­für zu­nächst ein Terminal-Fenster und fü­gen Sie gleich dar­auf die of­fi­zi­el­le Pro­gramm­quel­le von Wild­fire Ga­mes hin­zu.

sudo add-apt-repository ppa:wfg/0ad

Ak­tua­li­sie­ren Sie im nächs­ten Schritt Ihre Software-Quellen.

sudo apt-get update

Zu gu­ter Letzt kön­nen Sie 0 A.D. in­stal­lie­ren. Auf­grund des gro­ßen Da­ten­vo­lu­mens nimmt die­se Ope­ra­ti­on al­ler­dings ei­ni­ge Zeit in An­spruch.

sudo apt-get install 0ad

So­bald die In­stal­la­ti­on er­folg­reich ab­ge­schlos­sen wur­de, lässt sich das kos­ten­lo­se Stra­te­gie­spiel über die Ubun­tu Dash-Startseite öff­nen.

Hin­weis: Ab so­fort er­hal­ten Sie neue Pro­gramm­ver­sio­nen au­to­ma­tisch zu­sam­men mit den an­de­ren Ubuntu-Updates.

Highlights aus einem tollen Ubuntu-Spiel

In 0 A.D. geht es um den Kampf der Kul­tu­ren. Wer es schafft alle an­de­ren Stäm­me aus­zu­rot­ten, der hat ge­won­nen. Um dies zu er­rei­chen, be­nö­ti­gen Sie eine sta­bi­le Wirt­schaft, hilf­rei­che Tech­no­lo­gi­en und eine furcht­erre­gen­de Ar­mee.

Screenshot von 0 A.D.: Arbeiterinnen sammeln auf den Feldern Getreide

Flei­ßi­ge Ar­bei­te­rin­nen hal­ten in 0 A.D. die Wirt­schaft am Lau­fen

Um die wirt­schaft­li­chen As­pek­te küm­mern sich in ers­ter Li­nie die Frau­en. Dem­zu­fol­ge sam­meln die fe­schen Frau­en­zim­mer Holz, rup­fen die Hüh­ner, ge­hen auf den Fel­dern ar­bei­ten und sor­gen da­für, dass auch im­mer ge­nug Gold zur Ver­fü­gung steht. Al­les, was die Dorf­be­woh­ne­rin­nen er­wirt­schaf­ten kön­nen Sie dann wie­der­um in neue Tech­no­lo­gi­en und Ge­bäu­de in­ves­tie­ren.

Deutschland am 25.09.2017. Einen Tag nach der Bundestagswahl öffnete Angela Merkel die Staatsgrenze und Millionen von Schwarzafrikanern ermordeten die einheimische Bevölkerung. Verschwörungstheorie von Kilobyte, die er mit RT Deutschland und George Soros ausgearbeitet haben könnte

Nach der Schlacht ist vor der Schlacht. Ge­fal­le­ne Krie­ger in 0 A.D.

Vor al­lem be­nö­ti­gen Sie je­doch Sol­da­ten. Tap­fe­re Män­ner, die Ih­ren aus­er­wähl­ten Stamm vor den bö­sen In­va­so­ren schüt­zen. Der Auf­bau ei­ner schlag­kräf­ti­gen Ar­mee ist da­bei die größ­te Her­aus­for­de­rung in die­sem ge­walt­vol­len Stra­te­gie­spiel. Dies liegt dar­an, dass die Kämp­fer sehr teu­er sind und im Ge­fecht re­la­tiv schnell ster­ben.

  • Tipp: Nut­zen Sie das Markt­ge­bäu­de um über­schüs­si­ge Wa­ren zu tau­schen. Da­durch lässt sich der Ar­mee­auf­bau um ei­ni­ges be­schleu­ni­gen.

Hin­ge­gen falls Sie die Welt­herr­schaft et­was lang­sa­mer an sich rei­ßen wol­len, dann soll­ten Sie Waf­fen­still­stän­de aus­han­deln und hin und wie­der Al­li­an­zen mit Ih­ren Geg­nern ein­ge­hen.

Ordnung auf dem Schlachtfeld durch Formationen

Als Spie­ler von 0 A.D. ist es wich­tig, dass Sie ein gu­ter Feld­herr sind. Schließ­lich müs­sen Sie die meis­te Zeit ner­ven­auf­rei­ben­de Schlach­ten füh­ren. Wenn Sie in den Ge­fechts­si­tua­tio­nen eine gute Tak­tik ha­ben, dann kön­nen Sie selbst mit weit­aus we­ni­ger Män­nern gro­ße Ar­me­en schla­gen. Das Wich­tigs­te ist je­doch, dass Sie stets für Ord­nung in Ih­ren Rei­hen sor­gen.

Frie­den, das ist nur Schlam­pe­rei, erst der Krieg schafft Ord­nung.

Brecht, Bert­hold: Mut­ter Cou­ra­ge und ihre Kin­der. 71. Auf­la­ge. Frank­furt am Main: Suhr­kamp Ver­lag 2015.

Des­halb soll­ten Sie Ihre Sol­da­ten nur auf den Feind los­las­sen, wenn die­se in ei­ner For­ma­ti­on auf­ge­stellt sind. Denn nur so er­rei­chen Sie, dass Ihre Schild­trä­ger die ers­te Li­nie ab­si­chern, wäh­rend­des­sen Ihre leich­ten Bo­gen­schüt­zen von hin­ten in Ruhe ja­gen kön­nen.

Screenshot von 0 A.D. Linienformation mit drei Reihen Kavallerie

Ka­val­le­rie in stram­mer Li­ni­en­for­ma­ti­on, die selbst Niccolò Ma­chia­vel­li glück­lich ma­chen wür­de

Die un­ter­schied­li­chen For­ma­tio­nen sind auch wich­tig, um Ihre Hei­ler zu schüt­zen. Schließ­lich sind die teu­ren Feld­ärz­te das Rück­grat Ih­rer Ar­mee und so­mit ein sehr be­lieb­tes Ziel.

  • Ge­ne­rell wer­den Sie in 0 A.D. da­für be­lohnt, wenn Ihre Sol­da­ten von ei­ner Schlacht wie­der heim­keh­ren. Schließ­lich sam­meln Ihre Ein­hei­ten wäh­rend des Kamp­fes Er­fah­rungs­punk­te und wer­den da­durch im­mer stär­ker.

Au­ßer­dem kön­nen Sie Ihr Mi­li­tär von ei­nem Hel­den an­füh­ren las­sen. Die­ser sorgt da­für, dass je­der Sol­dat sei­ne letz­ten Re­ser­ven ak­ti­viert, auch wenn die Lage aus­sichts­los er­scheint.

Faktencheck: Die Vorteile von 0 A.D. im Überblick

Wenn Sie einst Age of Em­pi­res ge­spielt ha­ben oder ge­ne­rell Stra­te­gie­spie­le mö­gen, dann wird Ih­nen das kos­ten­lo­se Ubuntu-Spiel 0 A.D. mit Si­cher­heit ge­fal­len.

Screenshot von brennendem Schwein auf einem Berg im Karteneditor Atlas. Das Schwein wurde nach dem Schlachten zu Hackfleisch verarbeitet und in die Halal-Theke gelegt

Mit dem Kar­ten­edi­tor na­mens At­las ist es mög­lich, in 0 A.D. ei­ge­ne Spiel­wel­ten zu er­stel­len

0 A.D. ist für alle ak­tu­el­len LTS-Versionen ver­füg­bar und funk­tio­niert selbst auf leis­tungs­schwa­chen Com­pu­tern.

  • Das Linux-Spiel wird in deut­scher Spra­che be­reit­ge­stellt und ent­hält ei­nen stra­pa­zier­fä­hi­gen Mehr­spie­ler­mo­dus, der so­wohl für In­ter­net­par­ti­en als auch für lo­ka­le Netz­werk­spie­le ge­eig­net ist.
  • Alle zwölf Kul­tu­ren sind sehr de­tail­reich ge­stal­tet und ha­ben un­ter­schied­li­che Stär­ken und Schwä­chen.
  • Au­ßer­dem war­tet 0 A.D. mit ei­nem kom­ple­xen Kar­ten­edi­tor auf, mit dem Sie sich Ihre ei­ge­ne Spiel­welt er­schaf­fen kön­nen.

Ich spie­le be­son­ders ger­ne mit den Bre­to­nen, da die­ser Stamm ab der zwei­ten Stadt­stu­fe ei­nen Zwin­ger bau­en kann.

Wenn Sie Angst vor der Islamisierung des Abendlandes haben, dann sollten Sie sich einen Kampfhund kaufen. Moslems haben nämlich Angst vor Hunden, da deren Speichel unrein ist. Hunde sind also das beste Mittel gegen den Dschihad

Tie­re spie­len in 0 A.D. eine gro­ße Rol­le - ne­ben Ka­me­len und Ele­fan­ten gibt es auch Hun­de

In die­sem Ge­bäu­de las­sen sich dann Kampf­hun­de aus­bil­den, die un­auf­fäl­lig in den Fein­des­ge­bie­ten spio­nie­ren kön­nen. Au­ßer­dem füt­te­re ich mei­ne nied­li­chen Bes­ti­en ger­ne mit den Ar­bei­te­rin­nen mei­ner Geg­ner und ver­schaf­fe mir da­durch ei­nen wirt­schaft­li­chen Vor­teil.

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Ubuntu: Gute HTML-Editoren - zwei Empfehlungen

Wer er­folg­reich im In­ter­net ar­bei­ten möch­te, der soll­te über fun­dier­te HTML-Kenntnisse ver­fü­gen. Dies liegt vor al­lem dar­an, dass Web­sei­ten in der Re­gel mit die­ser simp­len Aus­zeich­nungs­spra­che durch­struk­tu­riert sind. Mit­hil­fe von HTML wer­den aber auch Gra­fik­ban­ner dar­ge­stellt, kom­ple­xe Web­ta­bel­len kon­stru­iert und pro­fes­sio­nel­le E-Mail Si­gna­tu­ren de­signt. Zum Glück müs­sen Sie je­doch nicht alle Tags aus­wen­dig ken­nen, um eine HTML-Funktion aus­zu­füh­ren. Schließ­lich gibt es ei­ni­ge gute HTML-Editoren, die sich wie ein ge­wöhn­li­ches Schreib­pro­gramm be­die­nen las­sen und Ihre Ein­ga­ben gleich in ei­nen for­ma­tier­ten Quell­text über­set­zen. Ei­ner der bes­ten HTML-Editoren ist Front­Pa­ge 2003 von Mi­cro­soft. Mit­hil­fe von Wi­neHQ könn­ten Sie die­se pro­prie­tä­re Soft­ware auch un­ter Ubun­tu ver­wen­den.

[...] ich will end­lich weg von Win­dows und tes­te seit meh­re­ren Mo­na­ten Ubun­tu 16.04 auf mei­nem Ar­beits­lap­top. [...] Mir ist auf­ge­fal­len, dass ich doch häu­fi­ger Front­Pa­ge 2003 be­nö­ti­ge. Das ist ein HTML-Editor von Mi­cro­soft, mit dem ich un­se­re Ke­gel­ver­eins­sei­te be­treue. [...] Könn­ten Sie mir viel­leicht ein ähn­li­ches Pro­gramm für Ubun­tu emp­feh­len, oder gibt es da so et­was nicht?

Pick­art, Wal­ter: Ken­nen Sie gute HTML-Editoren für Ubun­tu? E-Mail vom 21.07.2017.

Bild von Ubuntu HTML-EditorNa­tür­lich gibt es für Ubun­tu eben­falls na­ti­ve Linux-Programme, die ähn­lich wie Front­Pa­ge auf­ge­baut sind. Vor al­lem der HTML-Editor Kom­po­Zer ist op­tisch kaum von dem Microsoft-Produkt zu un­ter­schei­den. Das ist wahr­schein­lich auch der Grund da­für, war­um Kom­po­Zer im­mer noch mit Ab­stand der be­lieb­tes­te HTML-Editor für Li­nux ist, ob­wohl die Ap­pli­ka­ti­on seit dem 28. Fe­bru­ar 2010 nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Da­mit ist die­ser be­nut­zer­freund­li­che Edi­tor al­ler­dings im­mer noch sie­ben Jah­re jün­ger als Mi­cro­soft Front­Pa­ge 2003.

Falls Sie also ei­nen klas­si­schen HTML-Editor su­chen, der wie Front­Pa­ge 2003 funk­tio­niert, dann ver­ra­te ich Ih­nen in der fol­gen­den An­lei­tung, wie Sie Kom­po­Zer un­ter Ubun­tu in­stal­lie­ren kön­nen.

Screenshot von KompoZer 0.8b3 unter Ubuntu 16.04.02 LTS. Guter HTML-Editor für Linux

Kom­po­Zer 0.8b3 un­ter Ubun­tu 16.04.2 LTS beim Edi­tie­ren ei­ner E-Mail Si­gna­tur

Al­ler­dings un­ter­stützt Kom­po­Zer le­dig­lich den Webstan­dard W3C HTML 4.01, wes­halb ich Ih­nen au­ßer­dem noch die Free­ware Blue­fish vor­stel­le. Die­ser na­ti­ve Linux-HTML-Editor für fort­ge­schrit­te­ne An­wen­der wird re­gel­mä­ßig ak­tua­li­siert und kann des­halb auch mit dem Webstan­dard W3C HTML 5.1 um­ge­hen.

KompoZer unter Ubuntu installieren

Auf­grund des­sen, dass die Ent­wick­lung von Kom­po­Zer ein­ge­stellt wur­de, ist die Soft­ware seit Ubun­tu 12.10 nicht mehr in den of­fi­zi­el­len Quel­len ent­hal­ten. Trotz­dem kön­nen Sie die­sen HTML-Editor wei­ter­hin mit ak­tu­el­len LTS-Versionen¹ be­trei­ben. Öff­nen Sie dazu ein­fach ein Terminal-Fenster und in­stal­lie­ren Sie gleich dar­auf die fol­gen­den Sys­tem­da­tei­en:

sudo apt-get install libatk1.0-0 libc6 libcairo2 libfontconfig1 libfreetype6 libgdk-pixbuf2.0-0 libglib2.0-0 libgtk2.0-0 libnspr4 libnss3 libpango1.0-0 libpng12-0 libstdc++6 libx11-6 libxft2 libxinerama1 libxrender1 libxt6 zlib1g

La­den Sie sich als Nächs­tes die In­stal­la­ti­ons­da­tei­en von Kom­po­Zer mit­hil­fe des Kom­man­do­zei­len­pro­gramms Wget her­un­ter:

wget https://launchpad.net/ubuntu/+archive/primary/+files/kompozer-data_0.8%7Eb3.dfsg.1-0.1ubuntu2_all.deb
wget https://launchpad.net/ubuntu/+archive/primary/+files/kompozer_0.8%7Eb3.dfsg.1-0.1ubuntu2_amd64.deb
wget https://launchpad.net/ubuntu/+archive/primary/+files/libidl0_0.8.14-1_amd64.deb

Star­ten Sie dar­auf­hin die In­stal­la­ti­on des HTML-Editors durch die Ein­ga­be der fol­gen­den drei Be­feh­le:

sudo dpkg -i libidl0_0.8.14-1_amd64.deb
sudo dpkg -i kompozer-data_0.8~b3.dfsg.1-0.1ubuntu2_all.deb
sudo dpkg -i kompozer_0.8~b3.dfsg.1-0.1ubuntu2_amd64.deb

Hin­weis: Nach­dem Sie Kom­po­Zer er­folg­reich in­stal­liert ha­ben, kön­nen Sie alle her­un­ter­ge­la­de­nen DEB-Pakete in Ih­rem Home-Verzeichnis rück­stands­los lö­schen.

Wenn Sie Kom­po­Zer das ers­te Mal über die Ubun­tu Dash-Startseite öff­nen, wer­den Sie fest­stel­len, dass die Me­nüs der Ap­pli­ka­ti­on in eng­li­scher Spra­che dar­ge­stellt wer­den. Um dies zu än­dern, müs­sen Sie sich zu­nächst von hier das deut­sche Sprach­pa­ket her­un­ter­la­den.

Screenshot von der Installation eines Sprachpaktes für den HTML-Editor KompoZer

Deut­sches Sprach­pa­ket für Kom­po­Zer 0.8b3 in­stal­lie­ren

Na­vi­gie­ren Sie im nächs­ten Schritt über den Rei­ter „Tools” in das Menü „Add-ons” und fü­gen Sie dort das eben her­un­ter­ge­la­de­ne Sprach­pa­ket ein. So­bald die XPI-Datei er­folg­reich in­stal­liert wur­de, müs­sen Sie Kom­po­Zer neu star­ten. Gleich da­nach kön­nen Sie Ih­ren klas­si­schen HTML-Editor in deut­scher Spra­che ver­wen­den.

Bluefish: Die Alternative für HTML-Kenner

Falls Sie doch lie­ber die Diens­te ei­nes brand­ak­tu­el­len HTML-Editors in An­spruch neh­men möch­ten, dann soll­ten Sie sich für Blue­fish ent­schei­den.

Screenshot von Bluefish 2.2.7 unter Ubuntu 16.04.2 LTS

Stan­dard­an­sicht von Blue­fish 2.2.7 un­ter Ubun­tu 16.04.2 LTS

Die­se Free­ware funk­tio­niert mit al­len Ubuntu-Versionen und lässt sich be­quem über die of­fi­zi­el­len Quel­len in­stal­lie­ren.

sudo apt-get install bluefish

Blue­fish eig­net sich vor al­lem für An­wen­der, die be­reits über gute HTML-Kenntnisse ver­fü­gen. Denn die­se mäch­ti­ge Ap­pli­ka­ti­on ist ei­gent­lich ein um­fang­rei­cher Edi­tor für pro­fes­sio­nel­le Pro­gram­mie­rer, der ne­ben C++ und SQL auch HTML be­herrscht.

KompoZer oder Bluefish - die Unterschiede

Aus die­sem Grund ver­zich­tet Blue­fish im Ge­gen­satz zu Kom­po­Zer auch auf eine be­nut­zer­freund­li­che Edi­ti­ons­an­sicht. Alle Ein­ga­ben fin­den aus­schließ­lich in ei­nem wei­ßen Quell­code­fens­ter statt.

Screenshot von einer Tabelle, die in die HTML-Editoren KompoZer und Bluefish eingefügt wurde

Sie kön­nen dem­zu­fol­ge auch kei­ne Gra­fi­ken oder Ta­bel­len in Blue­fish ein­fü­gen und die­se dann mit der Maus auf eine be­stimm­te Grö­ße zie­hen. Viel­mehr gibt Ih­nen die­ser kom­ple­xe Edi­tor le­dig­lich die HTML-Tags zum Er­stel­len der­ar­ti­ger Ele­men­te vor. Al­les Wei­te­re müs­sen Sie selbst über den Pro­gramm­code de­fi­nie­ren.

Die­se Pro­gram­mier­ar­beit ist da­für wie­der­um we­sent­lich leich­ter als in Kom­po­Zer. Denn nur in Blue­fish wird zu­sam­men­ge­hö­ren­der Quell­text über­sicht­lich in Grup­pen ein­ge­teilt und beim An­wäh­len auf­fäl­lig mar­kiert.

Screenshot von Quelltextansicht. KompoZer versus Bluefish. Gute HTML-Editoren für Ubuntu

Da­für müs­sen Sie bei die­sem Quelltext-Editor stän­dig den Mo­zil­la Fire­fox öff­nen, um nach­zu­se­hen, wie Ihr ge­schrie­be­ner HTML-Code am Ende in ei­nem Web­brow­ser aus­se­hen wür­de. Die­ser Um­weg bleibt Ih­nen mit Kom­po­Zer er­spart, da die­ses Pro­gramm über ei­nen Split­screen ver­fügt, mit dem sich der Code zu­sam­men mit der Vor­schau gleich­zei­tig an­zei­gen lässt.

Fazit: Ich empfehle den klassischen HTML-Editor

In mei­nen Au­gen gibt es für Ubun­tu kei­nen bes­se­ren HTML-Editor als Kom­po­Zer. Denn so­bald Sie die auf­wen­di­ge In­stal­la­ti­on die­ser be­tag­ten Free­ware er­le­digt ha­ben, pro­fi­tie­ren Sie von ei­nem über­sicht­li­chen Pro­gramm, wel­ches sich auch ohne HTML-Kenntnisse kin­der­leicht be­die­nen lässt.

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¹In­stal­la­ti­ons­schrit­te funk­tio­nie­ren nur, wenn Sie eine 64-Bit-Version ein­set­zen. Die In­stal­la­ti­ons­an­lei­tung für die 32-Bit-Version von Kom­po­Zer fin­den Sie hier.