Kilobyte: Das Ubuntu Handbuch mit Anleitungen

Ubuntu: Tote Links auf Webseiten finden - so geht’s

Wuss­ten Sie, dass Web­mas­ter auf der gan­zen Welt die Apa­chen fürch­ten? Denn im­mer wenn ein Apa­che HTTP Ser­ver die Feh­ler­mel­dung 404 aus­gibt, be­deu­tet es zu­meist viel Ar­beit. Tote Links ent­fer­nen ist eine der un­be­lieb­tes­ten Auf­ga­ben von Web­sei­ten­be­trei­bern, denn es ist zeit­auf­wen­dig und ein kos­ten­lo­ser Dienst am Be­su­cher. Doch wo­her weiß ich ei­gent­lich, dass Hy­per­links auf mei­ner Web­sei­te in eine lee­re Sack­gas­se füh­ren? Da­für gibt es so­ge­nann­te Link­Che­cker, die In­ter­net­prä­sen­zen scan­nen und feh­ler­haf­te Ver­wei­se auf­spü­ren.

Hi Ki­lo­byte, weißt du, ob es ei­nen na­ti­ven und vor al­lem kos­ten­lo­sen Link­Che­cker für Ubun­tu gibt? [...] web­ba­sier­te SEO-Tools sind mitt­ler­wei­le un­be­zahl­bar ge­wor­den. [...] Was ver­wen­dest du für dei­ne Blogs?

Wit­tek, Björn: Link­Che­cker für Ubun­tu? E-Mail vom 22.12.2016.

Bild von Ubuntu LinkcheckerFür Ubun­tu gibt es prin­zi­pi­ell nur ein Pro­gramm, wel­ches zu­frie­den­stel­lend nach de­fek­ten Links sucht. Mehr Aus­wahl ist auch nicht nö­tig, denn der kos­ten­lo­se Link­Che­cker von Bas­ti­an Klein­ei­dam bie­tet al­les, was Web­sei­ten­be­trei­ber mit ei­nem noch über­schau­ba­ren Port­fo­lio be­nö­ti­gen. Die na­ti­ve Linux-Applikation ba­siert auf Py­thon und ver­fügt über eine an­sehn­li­che, gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­che.

Zu­dem über­prüft die­ser Ubun­tu Link­Che­cker nicht nur in­ter­ne und ex­ter­ne Links auf Feh­ler, die Free­ware wird auch noch re­gel­mä­ßig ak­tua­li­siert. Dies ist sonst bei kei­nem kos­ten­lo­sen Link­Che­cker für Linux-Distributionen mehr der Fall.

Screenshot von toten Links, die mit der Ubuntu Freeware LinkChecker gefunden wurden

LinkChecker für Ubuntu installieren

Der Ubun­tu Link­Che­cker be­fin­det sich nicht in den of­fi­zi­el­len Quel­len und es gibt bis dato auch noch kei­ne PPA. Die In­stal­la­ti­on un­ter Ubun­tu läuft des­halb fol­gen­der­ma­ßen ab:

  1. Sur­fen Sie zu­nächst auf die Ent­wick­ler­sei­te bei Git­Hub.
  2. Wäh­len Sie un­ter „Down­loads” das DEB-Paket aus.
  3. La­den Sie sich nun die für Sie pas­sen­de und ak­tu­el­le Ver­si­on her­un­ter.

Tipp: Ein Da­ten­pa­ket, wel­ches den Link­Che­cker mit gra­fi­scher Be­nut­zer­ober­flä­che be­inhal­tet und mit 32- so­wie 64-Bit-Versionen funk­tio­niert, trägt fol­gen­den Na­men:

linkchecker-gui_9.3-1+deb8u1_all.deb

Na­vi­gie­ren Sie dar­auf­hin in Ih­ren Download-Ordner und kli­cken Sie das her­un­ter­ge­la­de­ne De­bi­anar­chiv mit der rech­ten Maus­tas­te an. Öff­nen Sie im nächs­ten Schritt die Da­tei mit dem Ubun­tu Software-Center und star­ten Sie dar­auf­fol­gend die In­stal­la­ti­on.

LinkChecker für externe Links konfigurieren

Nach der er­folg­rei­chen In­stal­la­ti­on kön­nen Sie den Link­Che­cker über die Ubun­tu Dash-Startseite öff­nen. Die Ap­pli­ka­ti­on sucht von Haus aus nur nach in­ter­nen Links. Um auch ex­ter­ne Links über­prü­fen zu kön­nen, ist es not­wen­dig, die Free­ware fol­gen­der­ma­ßen ein­ma­lig zu kon­fi­gu­rie­ren:

Screenshot vom Öffnen der Konfigurationsdatei des Ubuntu LinkCheckers

Wäh­len Sie im Rei­ter „Be­ar­bei­ten” das Menü „Op­tio­nen” aus. Dar­auf­hin öff­net sich ein klei­nes Me­nü­fens­ter. Kli­cken Sie dar­in auf die Schalt­flä­che „Be­ar­bei­ten”.

Screenshot vom Aktivieren der externen Linksuche im Ubuntu LinkChecker

Scrol­len Sie in die Zei­le 199, denn dort steht der Ein­trag für ex­ter­ne Links. Die­ser ist stan­dard­mä­ßig aus­kom­men­tiert. Ent­fer­nen Sie zum Ak­ti­vie­ren der Funk­ti­on die Rau­te und spei­chern Sie Ihre Ein­stel­lun­gen über den Rei­ter „Da­tei”.

Mit Ubuntu nach toten Links fahnden

So­bald Sie dar­auf­fol­gend sämt­li­che Kon­fi­gu­ra­ti­ons­fens­ter ge­schlos­sen ha­ben, ist Ihr Link­Che­cker ein­satz­be­reit für die ers­te Su­che.

Screenshot vom Ubuntu LinkChecker, der eine Domain nach toten Links absucht

Um eine Do­main auf tote Links zu über­prü­fen, ge­ben Sie hin­ter „URL” eine be­lie­bi­ge Web­adres­se ein. Mit ei­nem Klick auf die Schalt­flä­che „Start” schi­cken Sie an­schlie­ßend die Craw­ler auf die Rei­se.

Screenshot von Ubuntu LinkChecker - URL Eigenschaften

Der Ubun­tu Link­Che­cker lis­tet feh­ler­haf­te Links nach fol­gen­dem Sche­ma auf:

  • Va­ter URL: Auf die­ser Un­ter­sei­te der Do­main be­fin­det sich der tote Link.
  • URL: Die­se Web­sei­te lässt sich nicht auf­ru­fen.
  • Name: Un­ter die­ser Be­zeich­nung wird der tote Link auf der „Va­ter URL” ge­führt.
  • Er­geb­nis: Grund, war­um sich der be­gut­ach­te­te Link nicht auf­ru­fen lässt.

Da­mit Sie gleich wis­sen, wie vie­le tote Links sich auf der über­prüf­ten In­ter­net­adres­se be­fin­den, zeigt Ih­nen der Ubun­tu Link­Che­cker auch gleich die Ge­samt­sum­me an.

Screenshot von Gesamtsumme der toten Links, die der Ubuntu LinkChecker gefunden hat

Fehlermeldungen - welche Links sollte ich löschen?

Um Ihr Such­ma­schi­nen­ranking nicht zu ge­fähr­den, soll­ten Sie vor al­lem Links ent­fer­nen, die auf eine 404-Fehlerseite füh­ren. Dies hängt da­mit zu­sam­men, dass bei der Be­wer­tung ei­ner Web­sei­te die Be­nut­zer­freund­lich­keit ein sehr gro­ßer In­di­ka­tor ist. Füh­ren Ihre Quel­len und Ver­wei­se zu oft zu to­ten Sei­ten, be­kom­men Sie da­für ei­nen Ma­lus von den Such­ma­schi­nen.

Alle an­de­ren Feh­ler­mel­dun­gen kön­nen Sie ge­trost igno­rie­ren. Wäh­rend der Link­su­che kann es des Öf­te­ren vor­kom­men, dass hin­ter ei­nem über­prüf­ten Link fol­gen­der Hin­weis er­scheint:

Error: ConnectionError: ('Connection aborted.', BadStatusLine('"))

Die­se Feh­ler­mel­dung be­sagt, dass ein Craw­ler vom Ser­ver ab­ge­blockt wur­de. Dem­entspre­chend konn­te der Zu­stand des Links nicht über­prüft wer­den.

Hin­weis: Web­ser­ver mö­gen Link­ab­fra­gen auf­grund des da­durch ent­ste­hen­den er­höh­ten Traf­fics über­haupt nicht. Füh­ren Sie Ih­ren Scan des­halb am bes­ten zu Zei­ten aus, in de­nen auf Ih­rer In­ter­net­prä­senz we­nig los ist, um die vor­an­ge­gan­ge­ne Ser­ver­feh­ler­mel­dung zu ver­mei­den.

Faktencheck: LinkChecker ist Webmasters Liebling

Vie­le Web­sei­ten­be­trei­ber wis­sen lei­der im­mer noch nicht, dass ein Hy­per­link von ei­ner an­de­ren In­ter­net­prä­senz eine Aus­zeich­nung ist. Des­halb wer­den Ar­ti­kel oft­mals ein­fach ge­löscht, ohne da­bei zu be­den­ken, dass der dar­auf Lin­ken­de da­durch ent­we­der Ar­beit hat oder Ein­bu­ßen bei der Be­wer­tung sei­ner Web­sei­te hin­neh­men muss. Als je­mand der ernst­haft im World Wide Web In­hal­te er­stellt, wis­sen Sie na­tür­lich, dass ge­lösch­te Ar­ti­kel mit­hil­fe ei­ner 301-Weiterleitung um­ge­lei­tet wer­den.

Bis sich das end­gül­tig her­um­ge­spro­chen hat, kön­nen Sie auf den Link­Che­cker für Ubun­tu zu­rück­grei­fen, der fol­gen­de Vor­tei­le bie­tet:

  • Kos­ten­lo­se Kon­trol­le von in­ter­nen und ex­ter­nen Links.
  • Funk­tio­nel­le Be­nut­zer­ober­flä­che in deut­scher Spra­che.
  • Re­gel­mä­ßi­ge Up­dates, die di­rekt über das Pro­gramm ab­ge­ru­fen wer­den kön­nen.
  • Funk­tio­niert auch mit Ubuntu-Derivaten wie KDE oder MATE.
  • Be­legt sehr we­nig Spei­cher­platz und läuft äu­ßerst sta­bil.

Ich ver­wen­de den Ubun­tu Link­Che­cker ein­mal im Quar­tal, um mei­ne Web­sei­ten auf tote Links zu über­prü­fen. Das Pro­gramm ar­bei­te­te bis­her stets zu­ver­läs­sig, so­dass ich es je­dem Be­nut­zer ei­ner Linux-Distribution emp­feh­len kann.

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Ubuntu: Zeitmesser einrichten - so geht’s

Lie­gen Sie im Durch­schnitt und kön­nen ein­ein­halb Mi­nu­ten die Luft an­hal­ten? Wann ist end­lich die emp­foh­le­ne Zieh­zeit des Tees ab­ge­lau­fen? Wie vie­le Lie­ge­stüt­zen schaf­fen Sie in 30 Se­kun­den? Sie wis­sen es nicht? Dann be­nö­ti­gen Sie ei­nen Zeit­mes­ser. Ubun­tu bie­tet meh­re­re Mög­lich­kei­ten ex­akt ei­nen in­di­vi­du­el­len Zeit­raum zu mes­sen, da­mit Sie nie wie­der die nächs­te Zi­ga­ret­ten­pau­se mit Kol­le­gen ver­pas­sen. Auch wenn Sie am Ar­beits­platz ger­ne ein kur­zes Ni­cker­chen hal­ten, weckt Sie die Ubun­tu Ei­er­uhr recht­zei­tig zum nächs­ten Kun­den­ter­min.

Bild von Ubuntu StoppuhrBeim Zeit­mes­sen un­ter Ubun­tu gilt es, zwi­schen ein­ma­li­gen und stän­dig wie­der­keh­ren­den Er­eig­nis­sen zu un­ter­schei­den. Wenn Sie als Feelgood-Manager Ih­res Un­ter­neh­mens heu­te aus­nahms­wei­se eine Büro-Olympiade ver­an­stal­ten, ist der Weg über ei­nen Kon­so­len­be­fehl zu emp­feh­len. Um bei­spiels­wei­se 20 Se­kun­den zu stop­pen, da­mit Sie her­aus­fin­den, wie vie­le Me­ter ein Teil­neh­mer in die­ser Zeit beim Müll­beu­tel­hüp­fen zu­rück­legt, ko­pie­ren Sie fol­gen­den Be­fehl in ein Terminal-Fenster:

seconds=20; date1=$((`date +%s` + $seconds)); 
while [ "$date1" -ge `date +%s` ]; do 
echo -ne "$(date -u --date @$(($date1 - `date +%s` 
)) +%H:%M:%S)\r"; 
done

Für Ge­wohn­heits­tie­re mit im­mer wie­der­keh­ren­den Ma­rot­ten ist die­se Me­tho­de na­tür­lich nicht ge­eig­net.

Wer alle 30 Mi­nu­ten eine kur­ze Yo­ga­übung ein­le­gen möch­te oder re­gel­mä­ßig sei­nen Chef dar­an er­in­nern muss, dass die­ser auch brav sein An­ti­epi­lep­ti­kum ein­nimmt, der soll­te auf Tea Time zu­rück­grei­fen.

Grafische Zeitmessung unter Ubuntu

Tea Time ist eine klei­ne Free­ware, die es er­mög­licht fes­te Zeit­räu­me ab­zu­spei­chern. Nach Ab­lauf der Ei­er­uhr er­tönt nicht nur ein Warn­ton, son­dern es er­scheint auch ein Hin­weis auf dem Desk­top.

Screenshot von Ubuntu Desktop - Tea Time gibt Hinweis, dass die Stoppuhr abgelaufen ist

Für die In­stal­la­ti­on der smar­ten Ap­pli­ka­ti­on öff­nen Sie zu­nächst ein­mal ein Terminal-Fenster.

sudo add-apt-repository ppa:teatime/ppa

Fü­gen Sie mit die­sem Be­fehl die PPA für Tea Time Ih­rem Sys­tem hin­zu.

sudo apt-get update && sudo apt-get install teatime-unity

Mit­hil­fe die­ses Be­fehls ak­tua­li­sie­ren Sie zu­nächst Ihre Be­zugs­quel­len und in­stal­lie­ren an­schlie­ßend au­to­ma­tisch den Ubun­tu Zeit­mes­ser.

Einrichten wiederkehrender Zeitspannen

Screenshot von Tea Time in Ubuntu Dash-Startseite

Nach der In­stal­la­ti­on lässt sich Tea Time di­rekt über die Ubun­tu Dash-Startseite öff­nen. Dar­auf­hin er­scheint ein schlich­tes Me­nü­fens­ter, in dem „Neu­er Ein­trag” steht. Kli­cken Sie die­sen Ein­trag mit ei­nem Dop­pel­links­klick an, um Ih­ren ers­ten in­di­vi­du­el­len Zeit­raum ein­zu­tra­gen.

Screenshot vom Einstellen der Stoppuhr in Ubuntu

Dar­auf­hin taucht au­to­ma­tisch eine zwei­te Zei­le mit „Neu­er Ein­trag” auf, so­dass Sie nach dem glei­chen Prin­zip um­ge­hend den nächs­ten Ter­min hin­ter­le­gen kön­nen.

  • Ist ein Ein­trag nicht mehr ak­tu­ell? Dann mar­kie­ren Sie die­sen zu­erst mit ei­nem Links­klick. Im An­schluss lö­schen Sie die kom­plet­te Zei­le mit­hil­fe der Ent­fer­nen­tas­te.

Zum Star­ten der Zeit­mes­sung su­chen Sie sich ein­fach ei­nen zu­vor kon­fi­gu­rier­ten Ein­trag her­aus, in­dem Sie die­sen mar­kie­ren. Gleich da­nach be­stä­ti­gen Sie Ihre Ein­ga­be über die Schalt­flä­che „Ti­mer star­ten”.

Die Zeit ist abgelaufen - Ubuntu zieht die Konsequenzen

Screenshot von Ubuntu Tea Timer - den Timer stoppen

Wäh­rend die di­gi­ta­le Ei­er­uhr tickt, ha­ben Sie über die Schalt­flä­che „Ti­mer stop­pen” je­der­zeit die Mög­lich­keit, den Vor­gang ab­zu­bre­chen.

  • Die ver­blei­ben­de Zeit­span­ne wird zu­dem im Me­nü­fens­ter von Tea Time an­ge­zeigt.
  • Au­ßer­dem be­fin­det sich links in Ih­rer Ubuntu-Menüleiste ein wei­te­rer Bal­ken, der den Ti­mer gra­fisch dar­stellt.

So­bald die Zeit ab­ge­lau­fen ist, er­tönt ein Si­gnal­ton. Au­ßer­dem er­scheint ein Hin­weis­fens­ter am rech­ten Bild­schirm­rand des Desk­tops.

Faktencheck: Ubuntu Stoppuhr hilft beim Zeitmanagement

Die Zeit un­ter Ubun­tu mit­hil­fe von Tea Time zu stop­pen hilft in vie­len Le­bens­la­gen. Zum Bei­spiel wenn Sie an Ih­rer Uni­ver­si­tät ei­nen Vor­tag in­ner­halb von zehn Mi­nu­ten hal­ten müs­sen und vor­her da­für üben wol­len. Aber auch wenn Sie Nach­hil­fe ge­ben, um Ih­rem Schü­ler mit­zu­tei­len, dass die Stun­de ge­schla­gen hat. Wo­bei hier­für die au­to­ma­ti­sche Zeit­an­sa­ge eine sub­ti­le­re Lö­sung wäre.

Ubun­tu kann ohne gro­ßen Auf­wand au­to­ma­tisch die Zeit an­sa­gen.

Sa­scha: Ubun­tu: Au­to­ma­ti­sche Zeit­an­sa­ge ein­rich­ten – so geht’s. kilobyte.bplaced.net (11/2016).

Wenn Sie Tea Time nach mei­ner An­lei­tung in­stal­lie­ren er­hal­ten Sie:

  • Eine platz­spa­ren­de und funk­tio­nel­le Free­ware, wel­che auf Py­thon ba­siert.
  • Eine si­che­re PPA die da­für sorgt, dass Tea Time im­mer au­to­ma­tisch mit Ih­ren an­de­ren Ap­pli­ka­tio­nen ak­tua­li­siert wird.

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(Screen­shots: Tea Time un­ter Ubun­tu 16.04.1 LTS)

Mit Schaltplatz.de Geld verdienen - Erfahrung

Lohnt sich Schaltplatz.de für mei­ne Web­sei­te? Wie vie­le Be­su­cher be­nö­ti­ge ich, um lu­kra­tiv mit die­sem Wer­be­ver­mark­ter ar­bei­ten zu kön­nen? War­um soll­te ich mich dort über­haupt an­mel­den, wenn ich mit Goog­le Ad­Sen­se zu­frie­den bin? Be­vor ich Ih­nen die­se drei ele­men­ta­ren Fra­gen an­hand mei­ner mehr­jäh­ri­gen Er­fah­rung mit Schaltplatz.de be­ant­wor­te, soll­ten Sie wis­sen, was die­ses In­ter­net­un­ter­neh­men aus­macht.

Bild vom Geld verdienen mit Schaltplatz.deDie Ge­schäfts­be­zie­hung zu Schaltplatz.de ist wie ein Spa­zier­gang am Ham­bur­ger Jung­fern­stieg. Stel­len Sie sich vor, Sie schlen­dern mit ei­nem ve­ga­nen Coffee-to-go in der Hand an ei­nem son­ni­gen Nach­mit­tag über die Pro­me­na­de und ge­ben sich gut ge­launt. Die meis­ten der an­de­ren Fuß­gän­ger ken­nen Sie vom Se­hen, zu­min­dest den­ken Sie das. Freund­schaft­lich hal­ten Sie hin und wie­der Small­talk, spre­chen aber nicht übers Geld, son­dern über Lö­sun­gen und Zie­le. In die­sem Mo­ment füh­len Sie sich ernst ge­nom­men und si­cher.

  • Die­se au­ßer­ge­wöhn­li­che Kun­den­stra­te­gie ist das Al­lein­stel­lungs­merk­mal des nie­der­säch­si­schen Markt­plat­zes für On­line­wer­bung Schaltplatz.de.

Schaltplatz.de ist nicht Google AdSense

Ma­chen Sie nicht den Feh­ler und se­hen Sie Schaltplatz.de als Al­ter­na­ti­ve zu Goog­le Ad­Sen­se an. Die Er­lö­se, die Sie mit Goo­g­le­an­zei­gen er­zie­len, sind um ein Viel­fa­ches hö­her.

Grafik von Erfahrung über die Einnahmen mit Schaltplatz.de

Wie Sie se­hen, er­wirt­schaf­te ich mit Goog­le Ad­Sen­se min­des­tens dop­pelt so hohe Er­trä­ge. Dies liegt dar­an, dass die ein­zel­nen An­zei­gen­prei­se bei Schaltplatz.de, egal, ob CPC oder TKP ver­gleichs­wei­se sehr nied­rig sind.

Um über­haupt der­ar­ti­ge Ein­nah­men zu ge­ne­rie­ren, müs­sen Sie je­doch zu­nächst ein­mal sehr viel Op­ti­mie­rungs­ar­beit leis­ten.

  • Bei Schaltplatz.de hat näm­lich je­der Pu­blisher die Mög­lich­keit, selbst zu be­stim­men, wie viel ihm sein Wer­be­platz wert ist.

Dem­entspre­chend soll­te jede An­zei­ge ein­zeln ge­prüft, und ent­we­der frei­ge­schal­tet oder ab­ge­lehnt wer­den. Wie das ge­nau funk­tio­niert, be­schreibt Su­san­ne Braun in ih­rem Geld­blog sehr aus­führ­lich.

Ganz rechts in der Kam­pa­gnen­auf­lis­tung fin­den Sie ein Lupen-Zeichen. Wenn Sie da drauf kli­cken, wird Ih­nen die Wer­be­an­zei­ge in ei­ner Vor­schau ein­ge­blen­det.

Braun, Su­san­ne: Geld ver­die­nen mit dem Ban­ner­netz­werk von Schalt­platz. geld-online-blog.de (10/2016).

Funktioniert Schaltplatz.de mit Google AdSense?

Auf­grund der nied­rig­prei­si­gen Wer­be­kam­pa­gnen ist es des­halb nicht sinn­voll Ihre In­ter­net­prä­senz al­lei­ne mit Schaltplatz.de zu mo­ne­ta­ri­sie­ren. Sie wür­den da­durch näm­lich auf sehr vie­le Wer­be­ein­nah­men ver­zich­ten.

  • Mein Lang­zeit­test er­gab, dass die An­zei­gen von Schaltplatz.de je­doch eine sehr gute Er­gän­zung zu Goog­le Ad­Sen­se sind.

Es ist hin­läng­lich be­kannt, dass der Wert der ein­zel­nen An­zei­gen ab­nimmt, umso häu­fi­ger Wer­be­mit­tel von Goog­le Ad­Sen­se aus­ge­lie­fert wer­den. Dies hängt da­mit zu­sam­men, dass Goog­le ver­sucht eine ma­xi­ma­le Aus­las­tung zu ge­währ­leis­ten und da­durch sehr preis­wer­te Wer­be­kam­pa­gnen ver­kauft.

  • 100% mehr Traf­fic füh­ren in der Re­gel da­durch le­dig­lich zu ei­ner Er­trags­stei­ge­rung von 35%.

Un­se­rer Er­fah­run­gen nach ver­hält es sich wie folgt – eine Ver­dop­pe­lung des Traf­fics zieht eine ca. 35%ige Um­satz­stei­ge­rung mit sich.

Schlü­ter, Sa­scha: Mehr Traf­fic – we­ni­ger RPM! traffective.com (10/2016).

Um die­sen Ef­fekt ab­zu­fe­dern, las­sen sich An­zei­gen von Schaltplatz.de sehr gut nut­zen, wenn die­se mit den Goo­g­le­an­zei­gen ro­tie­ren.

Weitere Gründe für Schaltplatz.de - ein Überblick

Selbst­ver­ständ­lich gibt es noch wei­te­re Ar­gu­men­te, die spe­zi­ell für Schaltplatz.de spre­chen:

  • Sie ha­ben im­mer ei­nen per­sön­li­chen An­sprech­part­ner, der er­fah­rungs­ge­mäß in­ner­halb we­ni­ger Stun­den auf Ihre E-Mails ant­wor­tet.
  • Die Auf­nah­me­be­din­gun­gen sind sehr mo­de­rat. Sie kön­nen Ihre Web­sei­te selbst dann an­mel­den, wenn die­se auf ei­nem Free­hos­ter liegt und über kei­ne ei­ge­ne Top-Level-Domain ver­fügt. Al­ler­dings müs­sen Sie Ihre Steu­er­num­mer bei der An­mel­dung hin­ter­le­gen.
  • Die Ver­gü­tung er­folgt nach Er­rei­chen der 100,00 Euro Aus­zah­lungs­gren­ze je­den Mo­nat zu­ver­läs­sig per Bank­über­wei­sung.

Au­ßer­dem kann je­der Pu­blisher am Part­ner­pro­gramm von Schaltplatz.de teil­neh­men. Wer ei­nen neu­en Web­mas­ter über ei­nen in­di­vi­du­el­len Link oder Ban­ner wirbt, der be­kommt dau­er­haft 5% des Net­to­um­sat­zes des ge­wor­be­nen Be­nut­zers. Au­ßer­dem si­chern Sie Ar­beits­plät­ze in­ner­halb der BRD, wenn Sie nicht Ihre sämt­li­chen Wer­be­ein­nah­men mit ei­nem der ame­ri­ka­ni­schen In­ter­net­gi­gan­ten tei­len.

Fazit - für wen ist Schaltplatz.de geeignet?

Wenn Sie über eine In­ter­net­prä­senz ver­fü­gen, die im Mo­nat von mehr als 50.000 ein­zig­ar­ti­gen Be­su­chern an­ge­surft wird, dann kön­nen Sie mit Schaltplatz.de be­reits er­wäh­nens­wer­te Klein­be­trä­ge er­zie­len. Selbst­ver­ständ­lich ist es auch mög­lich, meh­re­re Web­sei­ten an­zu­mel­den und das Be­su­cher­vo­lu­men da­durch auf­zu­tei­len.

Für mich ist Schaltplatz.de der sehr sym­pa­thi­sche, leicht chao­ti­sche Rest­platz­ver­mark­ter, der mich durch sei­ne enor­me Zu­ver­läs­sig­keit und teil­wei­se doch be­acht­li­chen Er­trä­ge im­mer wie­der er­staunt.

Ich kann die­sen Markt­platz für On­line­wer­bung je­dem fort­ge­schrit­te­nen Web­mas­ter als drit­tes oder vier­tes Stand­bein gänz­lich emp­feh­len.

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