Kilobyte: Das Ubuntu Handbuch mit Anleitungen

Ubuntu: Stresstest für die CPU – genügt die Kühlleistung?

Wie gut ist Ihr CPU-Kühler wirklich? Falls Sie diese Frage nicht beantworten können, dann sollten Sie einen Stresstest durchführen. Denn dieses Instrument zwingt Ihr System dazu, schwierige Rechenoperationen schnell hintereinander abzuarbeiten. Dabei werden alle Kerne Ihres Prozessors voll ausgelastet, wodurch die Hardware ihre maximale Abwärme entwickelt. Ein Stresstest ist aber auch dann hilfreich, wenn Sie Ihre CPU übertaktet haben. Schließlich erfahren Sie nur mithilfe dieses Werkzeugs sofort, ob Ihre neue Systemkonfiguration stabil funktioniert.

Hi Kilobyte, ich brauche einen Rat. Gibt es für Ubuntu so etwas wie Prime95 für Windows? […] Ich möchte meinen AMD R5 1600X übertakten und sehen, wie weit ich mit dem „Wraith Spire“ Boxed-Kühler komme. […] Vielleicht weist du was für Linux? Ich würde nämlich nur ungern deswegen einen Emulator installieren.

Hauber, Christopher: Prime95 für Ubuntu? Frage an Kilobyte. E-Mail vom 23.09.2017.

Bild von Ubuntu Stresstest: Alternative für Prime95 - PPADie findigen Entwickler von Prime95 bieten ihre Software auch für Linux an. Ich käme jedoch nie auf die Idee, mein System mit dieser Applikation zu testen. Schließlich ist Prime95 streng genommen ein Programm, mit dem neue Primzahlen gefunden werden sollen. Deshalb greife ich für Stresstests unter Ubuntu lieber auf s-tui zurück. Denn diese funktionelle Freeware ist ein echtes Monitoring-Tool, mit dem sich die künstlich ausgeübte Rechenlast in grafisch aufbereiteter Form überwachen lässt.

Dabei arbeitet s-tui mit drei farbigen Echtzeitdiagrammen. Diese geben neben der Taktrate und der Auslastung auch die schwankenden Temperaturen des Prozessors wieder.

Screenshot von Stress Terminal UI 0.6.4 unter Ubuntu 16.04 LTS

Stress Terminal UI 0.6.4 – Leistungsdaten unter Ubuntu 16.04.3 LTS

Natürlich zeigt das smarte Diagnosewerkzeug sämtliche Leistungsdaten auch in einer aussagekräftigen Zahlenform an. Diese Ansicht ist besonders wertvoll, da hier bereits erreichte Maximalwerte gespeichert bleiben. Somit sehen Sie bei jedem Stresstest auf den ersten Blick, ob sich die Kühlleistung für Ihre CPU verändert hat.

Ubuntu für den Stresstest vorbereiten

Ein weiterer Vorteil von s-tui ist, dass die Freeware unter allen Ubuntu-Derivaten funktioniert. Das kommt daher, da das Monitoring-Tool in der Programmiersprache Python geschrieben wurde und zudem ohne eigene Benutzeroberfläche auskommt. Allerdings ist es für die Installation der Terminal-Software notwendig, dass Ihr Ubuntu mit pip ausgestattet ist.

Screenshot eines Terminal-Fensters: Installationsbefehl für Pip Installs Python (pip) - ästhetisch präsentiert von Kilobyte

Dieses rekursive Akronym steht für Pip Installs Python und beschreibt ein komplexes Paketmanagementsystem, mit dem Python-Module aus dem Python Package Index bezogen werden können. So gesehen ist pip genau dasselbe wie APT, nur eben für eine andere Softwareart.

[…] pip is a tool for installing Python packages from the Python Package Index.

Matthews, Jamie: A non-magical introduction to Pip and Virtualenv for Python beginners. dabapps.com (09/2017).

Bild von Stress Terminal UI. Eric Kwame X sorgt mit seinen Stresstests dafür, dass Wildcampen in NRW sicherer wird

Öffnen Sie also zunächst ein Terminal-Fenster und richten Sie gleich danach pip auf Ihrem System ein.

sudo apt-get install python-pip

Sobald Ihr zusätzliches Paketmanagementsystem einsatzfähig ist, können Sie s-tui aus der neuen Software-Quelle beziehen.

sudo pip install s-tui

Zum Ausführen von Leistungstests benötigen Sie außerdem noch ein klitzekleines Kommandozeilenprogramm, welches den Namen stress trägt.

sudo apt-get install stress

Nachdem Sie auch diesen Lastgenerator installiert haben, ist Ihr Ubuntu bereit für den ersten Stresstest.

CPU-Leistung unter Ubuntu testen – so geht’s

Um das Diagnosewerkzeug s-tui zu öffnen, müssen Sie den folgenden Befehl in ein neues Terminal-Fenster eingeben:

sudo s-tui

Gleich nach dem Programmstart erscheinen auf der einen Konsolenseite drei bewegliche Balkendiagramme. Hingegen auf der anderen Seite finden Sie unter anderem den Menüpunkt „Stress Operation“.

Screenshot von s-tui - der Modus "Stress Operation" startet den Stresstest

Sobald Sie diese Funktion mit der Eingabetaste aktivieren, wird der Lastgenerator Ihre CPU auf Touren bringen. Wenn Sie den Cursor daraufhin mithilfe der Pfeiltasten ganz nach unten bewegen, dann Blättern Sie auf das zweite Datenblatt.

Screenshot von Ubuntu Stresstest: AMD FX-8350 mit 4000 MHz wird nur 50 Grad Celsius warm

Stresstest unter Ubuntu ist im vollen Gange – die CPU-Kühlung funktioniert einwandfrei

In dieser Menüansicht können Sie nun live mitverfolgen, wie sich der Stresstest auf die Temperatur Ihres Prozessors auswirkt.

Hinweis: Sie möchten mithilfe von s-tui überprüfen, ob die von Ihnen gewählte Übertaktungsrate stabil funktioniert? Dann sollten Sie den Belastungstest unbedingt mehrere Stunden laufen lassen.

Ich bin da ganz altmodisch und teste 24 Stunden als Minimum. Es ist bei mir nämlich auch schon mal nach 8 oder 10 Stunden ein Bluescreen aufgetaucht […].

DerrickDeluXe: Wie lange sollte Prime95 laufen? hardwareluxx.de (09/2017).

Falls Sie jedoch lediglich einen neuen CPU-Kühler testen möchten, dann können Sie bereits nach 15 Minuten wieder zum Modus „Regular Operation“ zurückkehren.

Faktencheck: Die Vorteile von s-tui im Überblick

Mit s-tui erhalten Sie eine benutzeroberflächenunabhängige Terminal-Software, mit der Sie nicht nur Ihren Prozessorzustand überprüfen können.

Screenshot von Stress Terminal UI 0.6.4: Menüpunkt "Stress Options" - Überprüfung des Arbeitsspeichers und des Systemdatenträgers

Stress Terminal UI überprüft auch die Leistung des Arbeitsspeichers und des Systemdatenträgers

Schließlich hat die leicht konfigurierbare Freeware immer auch einige Worker für Ihren Arbeitsspeicher und für Ihren Systemdatenträger parat.

Ein Worker ist eine bestimmte Einheit, die z.B. die CPU bis zu einem gewissen Grad auslastet. […] Je nach Hardware muss man mehr oder oder weniger Worker […] ansetzen, um eine Vollauslastung zu erreichen.

Sterr, Jonas: Stresstest / Hardwarecheck unter Linux. pablo-bloggt.de (09/2017).

Tipp: Ich verwende die englischsprachige Applikation in regelmäßigen Abständen, um die CPU-Kühler in meinen Desktop-PCs zu evaluieren. Denn dank s-tui sehe ich mit wenig Aufwand, wann es wieder Zeit für eine frische Wärmeleitpaste ist.

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Ubuntu: Datei kann nicht gelöscht werden – Lösung

Ubuntu ist ein sehr fürsorgliches Betriebssystem, welches manche Dateien und Ordner partout nicht löschen möchte. Um stets alle Daten behalten zu dürfen, arbeitet die findige Linux-Distribution gerne mit verwirrenden Fehlermeldungen. So erhalten Sie als Benutzer beim endgültigen Löschvorgang oftmals den Hinweis, dass die von Ihnen ausgewählte Datei gar nicht existiert. Dabei können Sie das Dokumentensymbol nicht nur sehen, sondern sogar anklicken und markieren. Noch kreativer ist Ubuntu bei Ordnern. So behauptet das Betriebssystem manchmal frech, dass ein inhaltsloses Verzeichnis doch nicht leer ist und deshalb auf gar keinen Fall gelöscht werden kann.

Grüß Gott Kilobyte, ich habe ein Problem mit Ubuntu 16.04. […] Immer wenn ich mit der Tastenkombi Shift + Entfernen einen bestimmten Ordner löschen will, bekomme ich den Fehler „Directory not empty“, obwohl das Ding wirklich leer ist. […] In den Mülleimer lässt sich der Ordner verschieben, aber wenn ich den dann leeren will, kommt die gleiche Meldung wieder.

Kusmin, Alexander: Ubuntu „Directory not empty“, was soll das sein? E-Mail vom 13.08.2017.

Bild von Ubuntu Delete - Ordner kann nicht gelöscht werden: Das Verzeichnis ist nicht leerDiese gängige Fehlermeldung tritt meistens bei sogenannten Null-Byte-Dateien auf. Diese Überbleibsel entstehen vor allem dann, wenn ein Kopiervorgang aus diversen Gründen nicht vollständig abgeschlossen werden konnte. Auch Systemhausmeister wie Stacer oder Ubuntu Cleaner sind oftmals für diesen schwer löschbaren Datenschrott verantwortlich. Doch was tun Sie, wenn sich Ihr Ubuntu wie eine Glucke verhält, die selbst lahmende Küken vehement verteidigt? Sie greifen natürlich zum Schredder.

Dabei handelt es sich um einen gnadenlosen Konsolenbefehl, mit dem schon so mancher Ubuntu-Benutzer sein System nachhaltig beschädigt hat.

I got trolled and deleted everything in Home.

Dani: Restoring Deleted Home Folder Content. askubuntu.com (08/2017).

Ubuntu: Unlöschbare Dateien entfernen

Um Ihnen die korrekte Benutzung des Befehls zu veranschaulichen, habe ich damit einen schreibgeschützten Ordner von meinem System entfernt.

Screenshot von schreibgeschütztem Ubuntu-Ordner mit einem grauen Vorhängeschloss

Dazu öffnete ich zunächst ein Terminal-Fenster. Darin navigierte ich dann gleich darauf in mein Home-Verzeichnis, da sich dort mein unlöschbarer Ordner befand.

cd /home/kilobyte/

Als Nächstes baute ich mir einen Löschbefehl aus verschiedenen Elementen.

Screenshot eines Terminal-Fensters mit dem Befehl sudo rm -rf

Mit diesem Konsolenbefehl gab ich meiner Linux-Distribution folgende Anweisungen:

  • sudo: Ubuntu folge mir und sei mir untertan.
  • rm: Ich möchte etwas entfernen.
  • -r: Es soll rekursiv¹ gelöscht werden.
  • -f: Keine Gnade für Null-Byte-Dateien.

Dem Ganzen fügte ich abschließend noch den Namen meines schreibgeschützten Ordners hinzu. Hingegen wenn Sie dem Befehl ein Sternchen anfügen, dann löschen Sie alles in dem Verzeichnis, in dem Sie sich gerade befinden.

sudo rm -rf *

Hinweis: Dieser radikale Löschbefehl sollte für Sie das allerletzte Mittel sein. Ich verwende diese Kombination nur bei bösen Null-Byte-Dateien, schreibgeschützten Verzeichnissen und angeblich nicht existierenden Dokumenten.

Screenshot vom Ordner Deus vult, der den Plan zur Christianisierung des Morgenlandes enthält und sich deshalb unter Ubuntu nicht in den Papierkorb verschieben lässt

Auch Ordner, die sich aus mysteriösen Gründen nicht in den Papierkorb verschieben lassen, werden auf meinem System mit dem oben genannten Befehl exekutiert.

Ubuntu aufräumen mit Löschbefehl

Falls Sie ein besonders ordentlicher Ubuntu-Benutzer sind, dann könnten Sie den Löschbefehl auch dafür nutzen, um leere Ordner aus Ihrem Home-Verzeichnis zu entfernen. Dazu müssen Sie sich zunächst alle inhaltslosen Verzeichnisse mithilfe eines Terminal-Fensters anzeigen lassen.

find /home -type d -empty | sort -u

Sollten Sie daraufhin unnötigen Ballast lokalisieren, dann lässt sich dieser mit dem aufgezeigten Löschbefehl bequem beseitigen.

sudo rm -rf /home/*

Hinweis: Diese an sich unnötigen Aufräumarbeiten sollten nur von sehr erfahrenen Anwendern ausgeführt werden.

Screenshot eines Terminal-Fensters: Löschbefehl und Pfad zum Papierkorb

Ubuntu: Papierkorb mithilfe eines Löschbefehls leeren

Hingegen falls sich eine unlöschbare Datei bereits in Ihrem Papierkorb befindet, dann können Sie die Holzhammermethode jederzeit sorgenfrei anwenden.

sudo rm -rf /home/kilobyte/.local/share/Trash/files/*

Fazit: Löschen mit der Konsole – Empfehlung

Entfernen Sie Ordner und Dateien nur in absoluten Ausnahmesituationen mithilfe des aufgezeigten Löschbefehls. Überlegen Sie vor dem Drücken der Entertaste immer noch einmal, ob Sie sich auch im richtigen Verzeichnis befinden. Das gilt vor allem dann, wenn Sie mit Sternchen arbeiten. Denn was weg ist, ist weg.

Tipp: Ich persönlich verwende wie Herr Kusmin aus der obigen E-Mail die Tastenkombination Shift + Entfernen zum Löschen. Damit eliminieren Sie eine markierte Datei sofort, ohne dass diese zuvor in den Papierkorb verschoben wird.

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¹Beim rekursiven Löschen werden alle Unterverzeichnisse samt Inhalt ohne vorherige Nachfrage restlos entfernt.

Ubuntu: Systeminformationen schnell anzeigen lassen – Anleitung

Wenn Sie Ubuntu als Betriebssystem verwenden, dann sollten Sie immer wissen, was sich in Ihrem Computergehäuse befindet. Die Linux-Distribution lebt nämlich davon, dass sich die Nutzer untereinander helfen. Sollten Sie einmal einen Rat benötigen und in einem Hilfeforum oder auf einem Blog um Beistand bitten, werden Sie immer zuerst nach Ihren Systeminformationen gefragt. Selbstverständlich spielen dabei nur Daten eine Rolle, die für Ubuntu relevant sind.

Bild von Ubuntu SysteminformationenAuf der Softwareseite hat der installierte Kernel, die verwendete Benutzeroberfläche und natürlich die exakte Ubuntu-Version einen besonders hohen Informationswert. Hingegen auf der Hardwareseite hilft es zumeist den Namen der Grafikkarte, die Modellnummer des Notebooks und die Größe des Arbeitsspeichers zu wissen. Linux-Profis und diejenigen, die es ganz genau wissen wollen, lassen sich ihre Systeminformationen mithilfe von Terminal-Befehlen anzeigen.

Um haargenaue Informationen zu dieser Hardware zu bekommen, geben Sie den Befehl lspci -v in ein Terminal-Fenster ein.

Sascha: Ubuntu: Was ist in meinem PC? – Systeminformationen. kilobyte.bplaced.net (12/2016).

Wer die wichtigsten Informationen über seinen Computer schnell in tabellarischer Form benötigt, der kann auch auf NeoFetch zurückgreifen.

Essenzielle Systemdaten im Überblick

NeoFetch ist eine winzige Applikation, die Ihre Systeminformationen übersichtlich zusammengefasst in einem Terminal-Fenster anzeigt.

Screenshot von Linux Pinguin mit Systeminformationen - NeoFetch 2.0

Als besonderes Gimmick wird das Logo Ihres Betriebssystems neben Ihren Computerdaten als ASCII-Code dargestellt. NeoFetch wurde ursprünglich dafür entwickelt, um einen ansehnlichen Screenshot von seinen Systeminformationen für Hilfeforen erstellen zu können.

Die Installation der smarten Freeware erfolgt über ein Terminal-Fenster.

sudo add-apt-repository ppa:dawidd0811/neofetch

Mithilfe dieses Befehls fügen Sie zunächst die PPA für NeoFetch hinzu.

sudo apt-get update

Aktualisieren Sie im nächsten Schritt Ihre Softwarequellen.

sudo apt-get install neofetch

Im Anschluss müssen Sie NeoFetch für Ubuntu nur noch installieren.

Schnelle Anzeige der Systeminformationen

Die Datenauslese erfolgt mit sehr einfach gehaltenen Befehlen. Zum Anzeigen Ihrer Systeminformationen genügt die Eingabe von:

neofetch

Die darauffolgende Informationsausgabe erfolgt mit einem Ubuntu-Logo. Zudem wird der verwendete Arbeitsspeicher in Zahlenform dargestellt.

Screenshot von Systeminformationen unter Ubuntu anzeigen lassen mit NeoFetch

Dieselbe Datenbasis nur mit einem lustigen Pinguin erhalten Sie mit:

neofetch --ascii_distro x

Genauso gut könnten Sie sich jedoch auch die Anzeige des installierten Arbeitsspeichers in grafischer Balkenform wiedergeben lassen.

neofetch --memory_display bar --color_blocks off

Hinweis: Diese Systemanzeige ist allerdings für Supportforen weniger geeignet.

Screenshot von NeoFetch unter Ubuntu - ASCII-Balken

Tipp: Solch ein Screenshot von Ihren Computerspezifikationen wäre auch ein eindrucksvolles Hintergrundbild für GRUB.

Wussten Sie, dass Sie das Aussehen Ihres Ubuntu-Bootmenüs frei bestimmen können? Dies ist zwar lediglich eine Spielerei, die Außenstehenden jedoch beweist, dass Sie Ihre Linux-Distribution voll im Griff haben.

Sascha: GRUB. kilobyte.bplaced.net (12/2016).

Die Vorteile von NeoFetch im Überblick

Die funktionelle Applikation NeoFetch belegt lediglich wenige Megabyte auf Ihrem Systemdatenträger. Mit nur einem Befehl erhalten Sie auf Anhieb alles, was Sie und mögliche Helfer über Ihr Computersystem wissen müssen.

  • Die stabile PPA bietet NeoFetch für sämtliche LTS-Versionen ab Ubuntu 12.04 an. Sie sorgt außerdem dafür, dass die Freeware immer aktuell bleibt.

Ihnen genügen meine drei vorgegebenen Befehle nicht und Sie möchten wissen, was sich mit NeoFetch noch alles anstellen lässt?

neofetch --help

Dann können Sie die Ausgabe Ihrer Systeminformationen auch selbst konfigurieren.

Fazit zu Hilfeforen

Als freiwilliger Moderator eines relativ bekannten Ubuntu-Forums bin ich oftmals ziemlich erstaunt, wie wenig Menschen über ihre Computerausstattung bescheid wissen. Immerhin ist ein Desktop-PC oder ein Laptop kein Salatbesteck, sondern ein Gerät, welches viel Geld kostet.

Die allerbeste Antwort, welche ich auf die Frage nach dem Laptop-Modell einmal bekommen habe, war: „Der vom Aldi 2006.“

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(Screenshots: NeoFetch 2.0 unter Ubuntu 16.04.1 LTS)