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Anleitungen vom Webworker

Mit Schaltplatz.de Geld verdienen – Erfahrung

Lohnt sich Schaltplatz.de für meine Webseite? Wie viele Besucher benötige ich, um lukrativ mit diesem Werbevermarkter arbeiten zu können? Warum sollte ich mich dort überhaupt anmelden, wenn ich mit Google AdSense zufrieden bin? Bevor ich Ihnen diese drei elementaren Fragen anhand meiner mehrjährigen Erfahrung mit Schaltplatz.de beantworte, sollten Sie wissen, was dieses Internetunternehmen ausmacht.

Bild vom Geld verdienen mit Schaltplatz.deDie Geschäftsbeziehung zu Schaltplatz.de ist wie ein Spaziergang am Hamburger Jungfernstieg. Stellen Sie sich vor, Sie schlendern mit einem veganen Coffee-to-go in der Hand an einem sonnigen Nachmittag über die Promenade und geben sich gut gelaunt. Die meisten der anderen Fußgänger kennen Sie vom Sehen, zumindest denken Sie das. Freundschaftlich halten Sie hin und wieder Smalltalk, sprechen aber nicht übers Geld, sondern über Lösungen und Ziele. In diesem Moment fühlen Sie sich ernst genommen und sicher.

  • Diese außergewöhnliche Kundenstrategie ist das Alleinstellungsmerkmal des niedersächsischen Marktplatzes für Onlinewerbung Schaltplatz.de.

Schaltplatz.de ist nicht Google AdSense

Machen Sie nicht den Fehler und sehen Sie Schaltplatz.de als Alternative zu Google AdSense an. Die Erlöse, die Sie mit Googleanzeigen erzielen, sind um ein Vielfaches höher.

Grafik von Erfahrung über die Einnahmen mit Schaltplatz.de

Wie Sie sehen, erwirtschafte ich mit Google AdSense mindestens doppelt so hohe Erträge. Dies liegt daran, dass die einzelnen Anzeigenpreise bei Schaltplatz.de, egal, ob CPC oder TKP vergleichsweise sehr niedrig sind.

Um überhaupt derartige Einnahmen zu generieren, müssen Sie jedoch zunächst einmal sehr viel Optimierungsarbeit leisten.

  • Bei Schaltplatz.de hat nämlich jeder Publisher die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wie viel ihm sein Werbeplatz wert ist.

Dementsprechend sollte jede Anzeige einzeln geprüft, und entweder freigeschaltet oder abgelehnt werden. Wie das genau funktioniert, beschreibt Susanne Braun in ihrem Geldblog sehr ausführlich.

Ganz rechts in der Kampagnenauflistung finden Sie ein Lupen-Zeichen. Wenn Sie da drauf klicken, wird Ihnen die Werbeanzeige in einer Vorschau eingeblendet.

Braun, Susanne: Geld verdienen mit dem Bannernetzwerk von Schaltplatz. geld-online-blog.de (10/2016).

Funktioniert Schaltplatz.de mit Google AdSense?

Aufgrund der niedrigpreisigen Werbekampagnen ist es deshalb nicht sinnvoll Ihre Internetpräsenz alleine mit Schaltplatz.de zu monetarisieren. Sie würden dadurch nämlich auf sehr viele Werbeeinnahmen verzichten.

  • Mein Langzeittest ergab, dass die Anzeigen von Schaltplatz.de jedoch eine sehr gute Ergänzung zu Google AdSense sind.

Es ist hinlänglich bekannt, dass der Wert der einzelnen Anzeigen abnimmt, umso häufiger Werbemittel von Google AdSense ausgeliefert werden. Dies hängt damit zusammen, dass Google versucht eine maximale Auslastung zu gewährleisten und dadurch sehr preiswerte Werbekampagnen verkauft.

  • 100% mehr Traffic führen in der Regel dadurch lediglich zu einer Ertragssteigerung von 35%.

Unserer Erfahrungen nach verhält es sich wie folgt – eine Verdoppelung des Traffics zieht eine ca. 35%ige Umsatzsteigerung mit sich.

Schlüter, Sascha: Mehr Traffic – weniger RPM! traffective.com (10/2016).

Um diesen Effekt abzufedern, lassen sich Anzeigen von Schaltplatz.de sehr gut nutzen, wenn diese mit den Googleanzeigen rotieren.

Weitere Gründe für Schaltplatz.de – ein Überblick

Selbstverständlich gibt es noch weitere Argumente, die speziell für Schaltplatz.de sprechen:

  • Sie haben immer einen persönlichen Ansprechpartner, der erfahrungsgemäß innerhalb weniger Stunden auf Ihre E-Mails antwortet.
  • Die Aufnahmebedingungen sind sehr moderat. Sie können Ihre Webseite selbst dann anmelden, wenn diese auf einem Freehoster liegt und über keine eigene Top-Level-Domain verfügt. Allerdings müssen Sie Ihre Steuernummer bei der Anmeldung hinterlegen.
  • Die Vergütung erfolgt nach Erreichen der 100,00 Euro Auszahlungsgrenze jeden Monat zuverlässig per Banküberweisung.

Außerdem kann jeder Publisher am Partnerprogramm von Schaltplatz.de teilnehmen. Wer einen neuen Webmaster über einen individuellen Link oder Banner wirbt, der bekommt dauerhaft 5% des Nettoumsatzes des geworbenen Benutzers. Außerdem sichern Sie Arbeitsplätze innerhalb der BRD, wenn Sie nicht Ihre sämtlichen Werbeeinnahmen mit einem der amerikanischen Internetgiganten teilen.

Fazit – für wen ist Schaltplatz.de geeignet?

Wenn Sie über eine Internetpräsenz verfügen, die im Monat von mehr als 50.000 einzigartigen Besuchern angesurft wird, dann können Sie mit Schaltplatz.de bereits erwähnenswerte Kleinbeträge erzielen. Selbstverständlich ist es auch möglich, mehrere Webseiten anzumelden und das Besuchervolumen dadurch aufzuteilen.

Für mich ist Schaltplatz.de der sehr sympathische, leicht chaotische Restplatzvermarkter, der mich durch seine enorme Zuverlässigkeit und teilweise doch beachtlichen Erträge immer wieder erstaunt.

Ich kann diesen Marktplatz für Onlinewerbung jedem fortgeschrittenen Webmaster als drittes oder viertes Standbein gänzlich empfehlen.

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IT-Fachkräftemangel – ich bin schuldig

Ich kann nicht programmieren. Ich habe es versucht, aber als ehemaliger Matheversager verstehe ich trotz Abitur einfach die Zusammenhänge nicht. Als Webworker habe ich jedoch immer eine ganze Menge zu programmieren, egal, ob PHP, XML oder C, irgendwie brauche ich immer eine Funktion. Ich kaufe mir für diese Fälle Expertise bei Fachkräften ein. Sehr löblich könnten Sie nun meinen. Unglücklicherweise für Deutschland, sitzen meine IT-Fachkräfte in Indien und deshalb bin ich schuld am IT-Fachkräftemangel. Wie soll das gehen? Das erfahren Sie hier anhand eines Beispiels.

Hilfe! Wir brauchen IT-Fachkräfte

Um Gottes willen was ist nur mit den heutigen Studenten los? Früher wurde für den Taxi-Schein studiert, heute stehen Firmen bei den Bachelors und Mastern in den sogenannten MINT-Fächern Schlange und trotzdem sind die Studis nur am Lamentieren.

Seit Jahren fehlen in Deutschland IT-Experten. Derzeit gibt es 39 000 offene und schwer zu besetzende Stellen.

Kempf, Dieter: Deutschland fehlen IT-Experten. sueddeutsche.de (11/2014).

Es gibt sogar so wenige Programmierer in Deutschland mit freien Ressourcen, dass Auftraggeber wie ich nach Indien ausweichen müssen, um Aufträge zeitnah bearbeitet zu bekommen.
Ich denke bis jetzt könnte mein Artikel auch von der Bundesregierung oder dem Arbeitgeberverband formuliert sein. Die Wahrheit aus der Praxis ist jedoch eine völlig andere.

Inder programmieren schneller und günstiger

Odesk Worker

Das ist Anil aus Indien. Er hat einen Master of Technology (Informatik) und ist meine IT-Fachkraft für PHP und Javascript. Kennengelernt haben Anil und ich uns über die weltweite Freelancer-Plattform odesk.com. Bereits seit 2012 schalte ich auf Odesk Ausschreibungen für Programmier-Projekte und bin seitdem mehr als zufrieden.

  • Zu Odesk wurde ich eigentlich gedrängt. Zum einen liegt der derzeitige Stundenlohn, egal, ob Freiberufler oder Agentur, eines deutschen Programmierers bei 70,00 Euro brutto zum anderen nehmen diese nur sehr ungern kleinere Aufträge an.
  • Anil aus Indien kostet mich 10,00 US-Dollar brutto die Stunde, wobei wir für die meisten Aufträge ein Fixum aushandeln.
  • Musste ich früher wochenlang auf Programmierarbeiten warten, macht Anil alles sofort.

Natürlich glaube ich, dass die deutschen Kollegen ihre Preise knapp kalkuliert haben. Aufgrund der Lohnnebenkosten, immer schneller steigenden Energie- und Mietpreisen sowie der Niedrigzinspolitik muss ein deutscher Programmierer eben 70,00 Euro in der Stunde haben, um gewinnbringend zu arbeiten. Die gleichen Kosten habe ich hier in Deutschland natürlich auch und deshalb muss ich sehen, dass ich Dienstleistungen so günstig wie möglich einkaufe. Wie Sie sehen, ist das derzeit nicht kompatibel.

Wenn ich als kleines Licht schon regelmäßig Programmierer aus Indien, Sri Lanka und Pakistan beschäftige, scheint es einen großen Bedarf und demnach einen Markt zu geben. Sicherlich würde ich einen deutschen Programmierer bevorzugen. Ich könnte meine Probleme am Telefon in meiner Muttersprache erörtern und auf Rechnung bezahlen. Wenn ich dann an Weihnachten noch einen Kalender geschenkt bekomme, wäre ich sogar bereit einen Stundenlohn von 38,00 Euro brutto in Kauf zu nehmen. Wie schafft es also ein deutscher IT-Dienstleister mir diese Leistung zu diesen Konditionen anzubieten? Richtig, mit mehr IT-Fachkräften.

Fachkräftemangel dient der Lohnsenkung

Wäre der diplomierte Programmierer Anil aus Indien ein Deutscher, würde er wahrscheinlich ein Jahresgehalt von 60.000 – 67.000 Euro einfordern.

Das Programmierer Gehalt beträgt 66.960 € Brutto pro Jahr. Der Stelleninhaber ist 35 Jahre alt und übt die berufliche Tätigkeit im Bereich Softwareentwicklung Backend aus. Das Gehalt in Höhe von 66.960 € wird wesentlich bestimmt durch das Alter von 35 Jahren, die Ausbildung Diplom Uni […]

PMSG PersonalMarkt Services GmbH: Gehalt Programmierer. gehalt.de (11/2014).

Zwar lässt sich mit diesem Jahresgehalt ein sehr gutes Leben führen, jedoch ist man noch weit entfernt von einem luxuriösen Leben in Saus und Braus. Würde es einen IT-Fachkräftemangel geben, müssten dann die Programmierer nicht wesentlich mehr verdienen?

Die wahre Arbeitskraft wird nicht teurer, weil wir weniger Fachkräfte haben, sondern sie wird beliebig billiger. Das ist ein Widerspruch den kein Betriebswirt oder Volkswirt erklären kann.

Prof. Dr. Bosbach, Gerd: Das Märchen vom Fächkräftemangel. youtube.com (11/2014).

Andererseits lassen sich mit diesen Gehältern keine Angebote schnüren, welche nur annähernd mit den asiatischen Offerten konkurrieren können. Um die Gehälter also weiter drücken zu können, damit man in Zukunft vielleicht mal konkurrenzfähig wird, streut man das Gerücht vom IT-Fachkräftemangel und erreicht dadurch zwei wichtige Dinge:

1. Weniger Gehalt für Ausländer

Bis 2012 musste Ausländern, die nicht zur EU gehören und die im Besitz einer Blue Card waren, immer ein Mindestgehalt von 66.000 Euro gezahlt werden. Handelt es sich jedoch um ein Berufsfeld, welches unter Fachkräftemangel leidet, ändert sich das Mindestgehalt auf 33.000 Euro im Jahr.

Um eine Aufenthaltsgenehmigung – diesmal heißt sie Blue Card – zu bekommen, müssen IT-Fachleute nicht mehr mindestens 66.000 Euro im Jahr verdienen, es reichen nun 33.000 Euro.

Finke, Katharina: Deutschland? Muss nicht sein. spiegel.de (11/2014).

2. Erzeugung eines Überangebots an IT-Fachkräften

Wer immer hört und liest, dass ein Informatik-Studium einen sicheren Arbeitsplatz beschert, der zieht diesen Studiengang vor. In ein paar Jahren hat man dann ein unnatürlich erzeugtes Überangebot an IT-Fachkräften, welche sich zusätzlich noch mit Einwanderern um freie Stellen in Sachen Gehalt unterbieten.

Inder schützen unseren Arbeitsmarkt

Trotz der Werbekampagne „Make it in Germany„, welche dem Steuerzahler wahrscheinlich wieder Millionen von Euro kostet und der lukrativen Aussicht auf ein halbes Jahresgehalt vergleichsweise zu Einheimischen, wollen die Inder einfach nicht kommen.

Dies liegt zum einen daran, dass Freelancer-Plattformen wie odesk.com es den indischen IT-Fachkräften ermöglichen, ein passables Einkommen zu erzielen ohne dabei die Heimat zu verlassen.

Screenshot von Odesk.com

Zum anderen gibt es in Indien für IT-Fachkräfte genug Unternehmen, die diese selbst benötigen und beschäftigen.

Schwierigkeiten bei der Jobsuche gibt es hierzulande jedenfalls nicht.

Jender, Biri: Indien verlassen, käme nicht infrage. zeit.de (11/2014).

Ja, ich trage die Schuld am IT-Fachkräftemangel

Nur weil ich es mir nicht leisten kann, Programmierer-Dienstleistungen aus Deutschland zu marktüblichen Preisen einzukaufen, muss ein IT-Fachkräftemangel erzeugt werden, um einen Binnenmarkt für mich zu erschaffen.

Vielleicht sollte man Frau Dr. Angela Merkel beim Wort nehmen.

Das Internet ist für uns alle Neuland […]

Dr. Merkel, Angela: Historische Rede – #Neuland. youtube.com (11/2014).

Währenddessen asiatische Länder Anfang der 2000er Jahre in die Bildung im Bereich der Informationstechnik investiert haben und jetzt davon profitieren, überlassen wir alles Microsoft.

Die Berliner Steuerverwaltung plant bis Mitte kommenden Jahres die Abkehr von Open Office und will die rund 6.000 PC in den Berliner Finanzämtern wieder mit Microsofts Officepaket ausstatten. Der Wechsel ist beschlossene Sache, die Verhandlungen mit Microsoft laufen.

Dressler, Nadine: Zurück zu Microsoft: Berliner Finanzamt kehrt OpenOffice den Rücken. winfuture.de (11/2014).

Ich bin jedoch nicht schuld daran, dass Wirtschaftsverbände und Bundesregierung verleugnen, dass Deutschland eben kein konkurrenzfähiges IT-Land ist und durch ständige Medienmanipulation mit der Zukunft junger Leute spielen.

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(Screenshots: odesk.com)

Webseite bewerben auf Freehoster – Voraussetzungen

Sie sind Blogger und möchten Ihre Webseite bewerben? Ihr Blog befindet sich bei einem Freehoster mit einer Subdomain und Sie sind sich unsicher, ob dafür eine Monetarisierung überhaupt möglich ist? Ich sage Ihnen, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Werbenetzwerken Sie Geld mit Ihrem Freeblog verdienen können.

Werbenetzwerke setzen Rahmenbedingungen

Den Freehostern ist es völlig egal, ob Sie auf Ihrem Blog Werbung schalten oder nicht. Das einzig Wichtige für die Hostinganbieter findet sich in allen Nutzungsbedingungen:

Es ist dem Nutzer untersagt, pornografische, erotische, rassistische, volksverhetzende, beleidigende, bedrohende, zu Straftaten auffordernde oder gegen gültige Gesetze der Bundesrepublik Deutschland verstoßende Inhalte […] zu veröffentlichen. Weiterhin verpflichtet sich der Nutzer sicherzustellen, dass er durch die Veröffentlichung seiner Daten keine Urheberrechte verletzt.

Schulze Dieckhoff, Jonas: Nutzungsbedingungen. cwcity.de (03/2015).

Die Frage, ob Sie auf einem Freehoster mit Subdomain Werbung schalten können, hängt also ganz alleine von den Werbenetzwerken ab.

So sehen Werbenetzwerke Freehoster

Bild von Geld verdienen auf FreehosternIch benutze auf allen Webseiten, die ich betreue, egal, ob Freehosting oder Toplevel-Domain, wie wahrscheinlich die meisten Webworker, Google AdSense. Dies liegt neben den attraktiven monetären Rahmenbedingungen vor allem an der unkomplizierten Benutzung. Google AdSense ist nämlich völlig egal wo die Webseite gehostet ist und wie die Domain lautet. Dies ist verständlich, ist Google selbst mit Blogger.com (blogspot) einer der größten Freehosting-Anbieter der Welt.

  • Obwohl Google AdSense bekanntlich die ausführlichsten und strengsten Nutzerrichtlinien hat, findet sich darin kein Hinweis darauf, wie das Hostingpaket der Werbefläche auszusehen hat, solange die Werbung nach Googles Vorstellungen eingepflegt wird.
  • Selbst wenn Sie bei einem Freehoster wie Square7 sind, bei diesem der Betreiber den Webseitenbesuchern ein Pop-up-Fenster einblendet, könnten Sie also trotzdem Google AdSense auf die Webseite einbauen.

Ebenfalls sehr gute Erfahrungen habe ich mit Schaltplatz.de gemacht. Anzeigen dieses deutschen Werbenetzwerkes laufen hier in Abwechslung mit Google AdSense.

Screenshot vom Kontostand von Schaltplatz.de

Auch Schaltplatz.de hat kein Problem mit Freehostern und Subdomains. Einzig und alleine entscheidend ist, wie bei AdSense auch, die Platzierung der Werbung:

Der Werbecode muss so eingebunden werden, dass die Werbung sich im sichtbaren Bereich des Browsers befindet. Des Weiteren darf der Werbecode nicht in Popups/Popunder/Layer, auf leeren Webseiten, auf Seiten die nur aus Werbung bestehen, in E-Mails oder Mailprogrammen dargestellt werden.

Ceramex Media GmbH: Allgemeine Geschäftsbedingungen. schaltplatz.de (03/2015).

  • Hier wäre es also ebenfalls kein Problem, falls sich Ihr Freehoster durch Pop-up-Fenster finanziert. Der Passus in den AGB besagt nur, dass Sie den Werbecode von Schaltplatz.de nicht in ein Pop-up-Fenster packen dürfen.

Ein weiteres Werbenetzwerk, welches gut mit Blogs auf Freehostern und Subdomains funktioniert, ist Adscale. Bis Mai 2014 habe ich Werbemittel dieses Unternehmens auf meinen Blogs eingesetzt. Leider hat Adscale trotz sehr schlechter Vergütung, sehr strenge Richtlinien:

Lediglich rein deutschsprachiger Traffic ist zulässig. Webseiten-Inhalte müssen auf Deutsch sein. Layout und Funktionalität der Webseite müssen auf den gängigsten Browsern (Google Chrome, Mozilla Firefox, Safari, Internet Explorer) angezeigt werden können. […]

adscale GmbH: adscale Publisher-Kriterien. adscale.de (03/2015).

  • Auch bei Adscale spielt es keine Rolle, ob Ihr Blog von einem Freehoster gehostet wird, dieser eine Subdomain hat oder mit einem Pop-up-Fenster beworben wird, solange Sie sich an die vielen anderen Regeln halten.

Wann einen Blog auf einem Freehoster bewerben?

Ist meine Webseite reif, um monetarisiert zu werden? Diese Frage wird sich jeder Webworker mit der Zeit stellen. Ich bin kein Fachmann, denn ich betreibe keinen dieser unsäglich doofen Geldblogs, welche rein aus Affiliate-Links bestehen und „Tipps“ zum Reich werden geben, wobei der Webseitenbetreiber selbst vor der Waschstraße stehen, und die Autos mit dem Dampfstrahler abspritzen muss, um über die Runden zu kommen. Ich persönlich achte auf diese Variablen:

  1. Anzahl bestehender Artikel.
  2. Alter der Webseite.
  3. Anzahl der echten Besucher und Besuchsdauer.
  4. Anzahl neuer Artikel im Monat.

Je höher die Zahlen hinter diesen vier Punkten sind, umso reifer ist Ihre Webseite beworben zu werden bzw. umso mehr Werbung können Sie einbauen.

Fazit

Wo früher Freehosting und Subdomains ein No-Go waren, sind die Werbenetzwerke in dieser Beziehung sehr locker geworden. Im Vordergrund steht so gut wie beim jedem Anbieter, regelmäßiger, redaktionell gepflegter Content der beworbenen Webseite. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, nicht nur weil Toplevel-Domains begrenzt sind, sondern weil so jeder angehende Webworker risikofrei und kostenlos testen kann, ob ihm seine Werbeeinnahmen zum Leben genügen oder ob der Job an der Waschstraße nicht besser ist. Achtung: Kostenlos stimmt nicht ganz! Sie wissen, immer wenn Sie Einnahmen erzielen müssen Sie ein Gewerbe anmelden. Abgesehen von Google AdSense benötigen Sie für die Anmeldung bei allen Werbenetzwerken, die ich kenne, eine Steuernummer.

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Artikel wurde am 17.03.2015 aktualisiert.