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bplaced.net: Mehr Performance im Paket pro – Erfahrung Teil 2

Seit nunmehr drei Monaten betreibe ich diese Webseite im kostenpflichtigen bplaced-pro Paket. Zuvor nahm ich ein Jahr lang das kostenlose Paket freestyle plus in Anspruch und kann dadurch Resümee darüber ziehen, was sich in den letzten drei Monaten für mich geändert hat und für welche bplaced.net Benutzer sich ein Umstieg lohnt.

Vorteilsübersicht von bplaced-pro

Bild von Bplaced.net ProFür drei Euro im Monat gibt Ihnen bplaced sehr viele Freiheiten über Ihren Webspace. Es ist möglich 16 MySQL-Datenbanken einzurichten und Sie können auf vier Gigabyte Webspeicher zurückgreifen. Im Vergleich zu anderen Webhostern haben Sie auch direkt Gewalt über Ihre .htaccess. Im bplaced-pro Paket haben Sie 5000 freie Socket-Verbindungen zur Verfügung. Zur Veranschaulichung, ein Blog meiner Größe verbrauchte am Tag im Januar 2015 zirka 100 Verbindungen.

  • Diese bisher aufgezählten Freiheiten, über diese Sie in den freestyle Paketen nicht verfügen, erfordern jedoch ebenfalls Know-how. So wurde ich kurz nach dem Paketwechsel zum Opfer von xmlrpc.php Attacken.

Mehr Besucher mit bplaced-pro

Durch den Wechsel ins kostenpflichtige Webhosting-Angebot erhöhte sich die Bandbreite zu meiner Webseite von 2 Mbit/s auf 5 Mbit/s. Im ersten Teil versprach ich mir darunter ein besseres Ranking in den Suchmaschinen und dadurch mehr Besucher.

Screenshot von Server-Antwort-Zeit von bplaced-pro
Tatsächlich verringerte sich nach dem Wechsel zu bplaced pro die Server-Antwort-Zeit von durchschnittlich 1,34 auf 0,53 Sekunden.

Wie auch andere Blogger bestätigen, führt die Verringerung der Server-Antwort-Zeit zu einem besseren Suchmaschinen-Ranking.

Ebenfalls erstaunlich war in diesem Zusammenhang die Erkenntnis, dass nicht die Ladezeit insgesamt, sondern die Response-Time für den Traffic-Anstieg verantwortlich ist.

Wandinger, Peer: Wie ich meine Besucherzahlen über Nacht um 25% gesteigert habe. selbstaendig-im-netz.de (01/2015).

Screenshot von Besucherentwicklung mit dem bplaced-pro Paket
Bemerkenswert ist der direkte Besucheranstieg nach dem Wechsel des Pakets und die stetige Erhöhung im November 2014. Im Dezember 2014 habe ich verhältnismäßige viele Artikel veröffentlicht, weshalb die Besucherzahlen im Januar 2015 stark angestiegen sind. Insgesamt sind meine täglichen Besucher nie mehr unter den Wert vor dem Paketwechsel gefallen.

Bereits als ich Kunde des Freehosting-Angebots war, hatte ich meine Webseite hier monetarisiert. An der Art und Weise habe ich bisher nichts geändert. Durch das höhere Besuchervolumen sind natürlich auch meine Blogeinnahmen gestiegen, sodass sich die anfallenden Kosten von selbst tragen.

Weitere Annehmlichkeiten durch erhöhte Funktionalität

Durch die offenen Socket-Verbindungen muss ich Plug-ins für WordPress nicht mehr manuell installieren. Generell hat sich die Funktionalität meines Blogs erhöht.

Screenshot von Indexierungsbalken Google Webmaster-Tools

In einem früheren Test fand ich heraus, dass die Indexierung neuer Artikel bis zu drei Tage dauerte. Diese Zeit hat sich auf einen Tag reduziert. Mir ist bewusst, dass dafür auch andere Parameter verantwortlich sind (Blogalter/Artikelanzahl etc.), jedoch gehe ich stark davon aus, dass der erhöhte Funktionsumfang und die stetig wachsende Besucherzahl ebenso dazu beigetragen haben.

Für wen lohnt sich bplaced-pro?

Um es mit den Worten Franck Riberys zu sagen: „Isch ’abe gemacht drei Monate mehr.“

Isch ’abe gemacht fünf Jahre mehr

Ribery, Franck: Isch ’abe gemacht fünf Jahre mehr. merkur-online.de (01/2015).

Screenshot von bplaced.net PayPal-BestellungWenn Sie eine neue Webseite starten, die stetig wachsen soll und für die Sie zunächst kein Geld investieren möchten, sind die bplaced freestyle Produkte eine äußerst gute Wahl. Nach einem Jahr, wenn sich Ihre Webpräsenz im Netz etabliert hat, macht ein Wechsel zum bplaced-pro Paket als Offpage-Optimierung durchaus Sinn. Dieser Blog ist für mich reines Hobby, an diesem ich mich nicht bereichern möchte. Solange sich die Hosting-Kosten decken, werde ich langfristig das bplaced-pro Paket buchen, um meinen Besuchern eine optimale Nutzerfreundlichkeit bieten zu können.

Verwandte Themen:

Für Homepage ein Gewerbe anmelden?
Erfahrung mit Adscale

(Screenshots: bplaced.net & Google-Tools)

Webseite bewerben auf Freehoster – Voraussetzungen

Sie sind Blogger und möchten Ihre Webseite bewerben? Ihr Blog befindet sich bei einem Freehoster mit einer Subdomain und Sie sind sich unsicher, ob dafür eine Monetarisierung überhaupt möglich ist? Ich sage Ihnen, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Werbenetzwerken Sie Geld mit Ihrem Freeblog verdienen können.

Werbenetzwerke setzen Rahmenbedingungen

Den Freehostern ist es völlig egal, ob Sie auf Ihrem Blog Werbung schalten oder nicht. Das einzig Wichtige für die Hostinganbieter findet sich in allen Nutzungsbedingungen:

Es ist dem Nutzer untersagt, pornografische, erotische, rassistische, volksverhetzende, beleidigende, bedrohende, zu Straftaten auffordernde oder gegen gültige Gesetze der Bundesrepublik Deutschland verstoßende Inhalte […] zu veröffentlichen. Weiterhin verpflichtet sich der Nutzer sicherzustellen, dass er durch die Veröffentlichung seiner Daten keine Urheberrechte verletzt.

Schulze Dieckhoff, Jonas: Nutzungsbedingungen. cwcity.de (03/2015).

Die Frage, ob Sie auf einem Freehoster mit Subdomain Werbung schalten können, hängt also ganz alleine von den Werbenetzwerken ab.

So sehen Werbenetzwerke Freehoster

Bild von Geld verdienen auf FreehosternIch benutze auf allen Webseiten, die ich betreue, egal, ob Freehosting oder Toplevel-Domain, wie wahrscheinlich die meisten Webworker, Google AdSense. Dies liegt neben den attraktiven monetären Rahmenbedingungen vor allem an der unkomplizierten Benutzung. Google AdSense ist nämlich völlig egal wo die Webseite gehostet ist und wie die Domain lautet. Dies ist verständlich, ist Google selbst mit Blogger.com (blogspot) einer der größten Freehosting-Anbieter der Welt.

  • Obwohl Google AdSense bekanntlich die ausführlichsten und strengsten Nutzerrichtlinien hat, findet sich darin kein Hinweis darauf, wie das Hostingpaket der Werbefläche auszusehen hat, solange die Werbung nach Googles Vorstellungen eingepflegt wird.
  • Selbst wenn Sie bei einem Freehoster wie Square7 sind, bei diesem der Betreiber den Webseitenbesuchern ein Pop-up-Fenster einblendet, könnten Sie also trotzdem Google AdSense auf die Webseite einbauen.

Ebenfalls sehr gute Erfahrungen habe ich mit Schaltplatz.de gemacht. Anzeigen dieses deutschen Werbenetzwerkes laufen hier in Abwechslung mit Google AdSense.

Screenshot vom Kontostand von Schaltplatz.de

Auch Schaltplatz.de hat kein Problem mit Freehostern und Subdomains. Einzig und alleine entscheidend ist, wie bei AdSense auch, die Platzierung der Werbung:

Der Werbecode muss so eingebunden werden, dass die Werbung sich im sichtbaren Bereich des Browsers befindet. Des Weiteren darf der Werbecode nicht in Popups/Popunder/Layer, auf leeren Webseiten, auf Seiten die nur aus Werbung bestehen, in E-Mails oder Mailprogrammen dargestellt werden.

Ceramex Media GmbH: Allgemeine Geschäftsbedingungen. schaltplatz.de (03/2015).

  • Hier wäre es also ebenfalls kein Problem, falls sich Ihr Freehoster durch Pop-up-Fenster finanziert. Der Passus in den AGB besagt nur, dass Sie den Werbecode von Schaltplatz.de nicht in ein Pop-up-Fenster packen dürfen.

Ein weiteres Werbenetzwerk, welches gut mit Blogs auf Freehostern und Subdomains funktioniert, ist Adscale. Bis Mai 2014 habe ich Werbemittel dieses Unternehmens auf meinen Blogs eingesetzt. Leider hat Adscale trotz sehr schlechter Vergütung, sehr strenge Richtlinien:

Lediglich rein deutschsprachiger Traffic ist zulässig. Webseiten-Inhalte müssen auf Deutsch sein. Layout und Funktionalität der Webseite müssen auf den gängigsten Browsern (Google Chrome, Mozilla Firefox, Safari, Internet Explorer) angezeigt werden können. […]

adscale GmbH: adscale Publisher-Kriterien. adscale.de (03/2015).

  • Auch bei Adscale spielt es keine Rolle, ob Ihr Blog von einem Freehoster gehostet wird, dieser eine Subdomain hat oder mit einem Pop-up-Fenster beworben wird, solange Sie sich an die vielen anderen Regeln halten.

Wann einen Blog auf einem Freehoster bewerben?

Ist meine Webseite reif, um monetarisiert zu werden? Diese Frage wird sich jeder Webworker mit der Zeit stellen. Ich bin kein Fachmann, denn ich betreibe keinen dieser unsäglich doofen Geldblogs, welche rein aus Affiliate-Links bestehen und „Tipps“ zum Reich werden geben, wobei der Webseitenbetreiber selbst vor der Waschstraße stehen, und die Autos mit dem Dampfstrahler abspritzen muss, um über die Runden zu kommen. Ich persönlich achte auf diese Variablen:

  1. Anzahl bestehender Artikel.
  2. Alter der Webseite.
  3. Anzahl der echten Besucher und Besuchsdauer.
  4. Anzahl neuer Artikel im Monat.

Je höher die Zahlen hinter diesen vier Punkten sind, umso reifer ist Ihre Webseite beworben zu werden bzw. umso mehr Werbung können Sie einbauen.

Fazit

Wo früher Freehosting und Subdomains ein No-Go waren, sind die Werbenetzwerke in dieser Beziehung sehr locker geworden. Im Vordergrund steht so gut wie beim jedem Anbieter, regelmäßiger, redaktionell gepflegter Content der beworbenen Webseite. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, nicht nur weil Toplevel-Domains begrenzt sind, sondern weil so jeder angehende Webworker risikofrei und kostenlos testen kann, ob ihm seine Werbeeinnahmen zum Leben genügen oder ob der Job an der Waschstraße nicht besser ist. Achtung: Kostenlos stimmt nicht ganz! Sie wissen, immer wenn Sie Einnahmen erzielen müssen Sie ein Gewerbe anmelden. Abgesehen von Google AdSense benötigen Sie für die Anmeldung bei allen Werbenetzwerken, die ich kenne, eine Steuernummer.

Verwandte Themen:

Erfahrung mit Webanbieter – Greatnet.de
Nachteile von bplaced.net Freehosting

Artikel wurde am 17.03.2015 aktualisiert.

Erfahrung mit Greatnet.de – Computer says no!

Als Webworker ist man in der Regel auch Besitzer von Webseiten, welche bei einem Webhoster liegen. Freehostingpakete wie beispielsweise von bplaced.net bringen auch diverse Nachteile mit sich, weshalb man für groß angelegte Projekte wie Shops, Community-Seiten oder Foren eher zu kostenpflichtigen Produkten mit Toplevel-Domain greift. In meinem Fall hatte ich diese Art Webseiten bei Greatnet.de gehostet. In diesem Erfahrungsbericht schildere ich Ihnen meine fast vierjährige Erfahrung mit Greatnet.de und warum sich meine Besucherzahlen seit dem Wechsel zu einem anderen Hostinganbieter um bis zu 30 Prozent gesteigert haben.

Vom Premiumanbieter zum Discounter

Hosting in blauer SchriftAls ich anno 2010 meine ersten Domains mit Webhostingpaketen bei Greatnet.de buchte, handelte es sich um ein oberbayerisches Unternehmen nahe des schönen Schliersees. Das Schöne an den Produkten von Greatnet.de war, dass es sehr kleine und günstige Pakete mit wenig Webspace und begrenztem Traffic, dafür mit allen Annehmlichkeiten wie Perl, phpmyadmin, MySQL-Datenbanken, SSI, Cronjobs usw. gab.

Support-Anfragen, Vertragsänderungen, Kündigungen und Bestellungen wurden innerhalb weniger Stunden äußerst freundlich bearbeitet. Wenn man in Verbindung mit einem Telefax gearbeitet hat, wurden neu gebuchte Pakete innerhalb eines Tages eingerichtet und waren verfügbar. Ich habe großen Wert darauf gelegt, dass alle Projekte auf unterschiedlichen Servern liegen, was kein Problem war. Die „Seiten-Timings“ waren in den ersten zwei Jahren einsame Spitze und ich hatte nie, wirklich nie, eine Downtime!

  • Am 14. Dezember 2011 wurde Greatnet.de von der 1blu AG übernommen. Schlagartig änderte sich alles.

In einem Interview versprach der neue Geschäftsführer von Greatnet.de:

Als Teil der 1blu-Gruppe profitiert Greatnet von hoher technischer Leistungsfähigkeit, spürbaren Einkaufsvorteilen und langfristiger wirtschaftlicher Stärke.

Webhostlist-Redaktion: 1blu übernimmt Greatnet. webhostlist.de (03/2015).

Von der technischen Leistungsfähigkeit, von der ich bis dato von Greatnet.de begeistert war, blieb nicht mehr viel übrig.

Serverausfälle, langsamer Seitenaufbau und Service

  • Auch wenn Sie von Greatnet.de den Newsletter abonniert hatten, Serverwartungen wurden nie angesagt. Wenn die Wartungen vorbei waren, fand man hier einen Eintrag, oder auch nicht.
  • War eine Webseite auf einem Server von Greatnet.de down, brauchte man gar kein Ticket schreiben. Man bekam weder eine Ticket-Nummer zugewiesen, noch meldete sich jemand der Support-Mitarbeiter. Wenn Sie Greatnet.de Kunde sind, verrate ich Ihnen am Ende des Artikels einen kleinen Trick, wie Sie trotzdem an die entsprechenden Leute kommen. Die angegebene Support-Hotline war entweder belegt oder es ging niemand ran.
  • Das bedeutet also im Klartext, immer wenn eine meiner Webseiten bei Greatnet.de nicht verfügbar war, was bei mir in der Regel Mo. – Fr. zwischen 09.00 und 11.00 Uhr der Fall war, zumindest war da die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls sehr hoch, blieb mir nichts weiter zu tun, als abzuwarten.

Den schlechten Service bestätigen auch viele andere Erfahrungsberichte:

Auszeiten werden nicht sauber kommuniziert (eine einfache eMail einen Tag vorher wäre nice, aber es steht nur auf deren WebSite, wenn man sich einloggt, und wer tut das schon täglich).

Techniker sind nicht per Telefon erreichbar, immer nur über das Service Desk und die haben reeeecht wenig Ahnung von der Technik.

Strol von Arygos: 1Blue nicht zu empfehlen. webhostlist.de¹ (03/2015).

Hinzu kam der seit Anfang 2014 immer langsamer werdende Seitenaufbau.

Screenshot von den Seitenzeiten von Greatnet.de
Bereits einen Tag nach dem Umzug zu einem neuen Webhoster, hat sich die durchschnittliche Seitenladezeit nach Google Analytics, um durchschnittlich 3 Sekunden verkürzt. Dies ist zwar für die Besucher der Webseite angenehmer, fürs Google Ranking spielt vordergründig jedoch die Server-Antwortzeit eine größere Rolle.

[…] war in diesem Zusammenhang die Erkenntnis, dass nicht die Ladezeit insgesamt, sondern die Response-Time für den Traffic-Anstieg verantwortlich ist.

Wandinger, Peer: Wie ich meine Besucherzahlen über Nacht um 25% gesteigert habe. selbstaendig-im-netz.de (03/2015).

Screenshot von Antwortzeit des Greatnet-Servers
Dies kann ich bestätigen, seitdem sich die Server-Antwortzeiten und die Seitenladenzeiten durch den Weggang von Greatnet.de stark reduziert haben, können alle umgezogenen Webseiten einen Besucheranstieg von 23 – 30 Prozent verbuchen. Dies hat natürlich rein mit dem Google Ranking zu tun, welches durch die schnelleren Zugriffszeiten, aus meiner Sicht positiv, beeinflusst wurde.

Nicht nur mir sind die immer schlechter werdenden Serverzeiten aufgefallen:

In letzter Zeit sind die Zugriffszeiten auf den Server […] zu lang, zumindest zeitweise, wenn vermutlich viele Anwender gleichzeitig auf den Server zugreifen. das war früher nicht. Auch waren die Server zeitweise mit Viren befallen, was zu email Annahmeverweigerungen führte.

DDirk: Erfahrungen mit Greatnet.de. erfahrungen.com (03/2015).

Ich arbeite mittlerweile als freier Berater und deswegen benötige ich eine Webseite, so dass mich Kunden finden und kontaktieren können. Anfangs habe ich meine Webseite bei Greatnet.de geschaltet, aber nach ein paar Ausfällen zu höchst ungünstigen Zeiten habe ich den Anbieter gewechselt. Seitdem habe ich kein Problem mehr gehabt.

Leistungsarmer: Erfahrungen mit Greatnet.de. erfahrungen.com (03/2015).

Nachruf auf den Greatnet.de Support

Ich halte mich für einen treuen Kunden und wenn ich einmal mit einem Produkt oder einer Dienstleistung zufrieden war, muss viel vorfallen, bis ich mich davon trenne. Endgültig bestrebt zum Wechsel hat mich ein Telefonat mit einem Support-Mitarbeiter.

  • Ich äußerte den Wunsch meine Webseiten auf andere Greatnet-Server umzuziehen, da die Seitenzeiten immer schlechter werden und die Ausfallzeiten immer länger und ich dadurch natürlich auch Geld verliere. Ich verlieh meinem Anliegen etwas Nachdruck, indem ich hinzufügte, dass wenn man zu keiner Lösung kommt, ich die Verträge bei Greatnet.de auslaufen ließe.
  • Der Herr antwortete mit einem Berliner Akzent: „Ik lass mia hier nicht drohen“ und legte auf.

Greatnet.de und 1blu laufen unter gleicher Geschäftsadresse, ich denke also der Support wird von derselben Abteilung übernommen. Mir ist unverständlich warum man erst ein Musterunternehmen mit gutem Namen kauft und innerhalb von drei Jahren herunterwirtschaftet.

Zum Service von 1blu allgemein gibt es sogar einen eigenen Blog. Der Betreiber schreibt hier seine Erfahrungsberichte mit relativ unverblümter Wortwahl:

Angesichts des Umstands, dass 1blu technisch und organisatorisch offenbar noch immer an den gleichen mehr oder minder schweren Kinderkrankheiten leidet, sollte man dieses verkrüppelte Wirtschafts-Gebilde, diese Service-Totgeburt des Hosting-Geschäfts am besten einfach in Ruhe sterben lassen.

Anonym: Kommunikation bei 1blu: „Wie Planeten, die nichts voneinander wissen“. 1blue.wordpress.com (03/2015).

Versprochener Tipp und Fazit

Wie oben versprochen, bekommen Greatnet.de Kunden von mir noch einen Tipp, wie diese immer an Support-Mitarbeiter kommen. Rufen Sie unter Kontakt die Nummer für die Buchhaltung an, tun Sie so als hätten Sie die falsche Nummer gewählt und bitten Sie darum, sich mit einem Support-Mitarbeiter verbinden zu lassen. Klappte immer! Wahrscheinlich sehen die Support-Mitarbeiter dann nur einen Namen des Mitarbeiters auf ihrem Display und gehen ran.

Ansonsten können Sie sich denken, dass ich keinen mehr empfehlen kann, einen Vertrag bei Greatnet.de oder anderen Gesellschaften der 1blu AG einzugehen. Ich bin sehr froh ein neues Heim für meine Webseiten gefunden zu haben. Für mein Projekt hier bleibe ich natürlich bei bplaced.net (Freehosting), zumindest solange wie die mich wollen.

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(Screenshots: Google Analytics)
Artikel wurde am 03. März 2015 aktualisiert.
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